Buchtipp

Der Goldpreis leidet schon seit Mitte 2011 und stetig schwinden die Kräfte. Das gelbe Edelmetall strahlt einfach nicht mehr. Immer deutlicher wird die Ohnmacht, mit der der Goldpreis gegen unbekannte Spekulanten und Manipulationen agieren muss. Fast immer muss das Edelmetall dabei Prügel einstecken. Dann fällt der Goldpreis um mehrere Prozent, was den Investor dieses Rohstoffs sehr schmerzt. Immer wieder steht Gold unter Druck und scheinbar hat das Leiden kein Ende.

Die Frage, die sich alle Edelmetallinvestoren stellen, ist, wer dem Goldpreis an den Kragen will. Denn es gibt immer wieder Attacken aus dem Hinterhalt (z.B. letzten Freitag), gegen die sich der Goldpreis nicht wehren kann. Zurück bleibt eine deutliche Irritation der Anleger, die doch eigentlich von steigenden Kursen ausgehen. Für sie ist klar, dass der Goldpreis steigen müsste, denn nach logischen (was ist am Finanzmarkt schon logisch?) Gesichtspunkten spricht viel für den Anstieg des Preises dieses Edelmetalls.

Leider bleibt es bei der guten Absicht, denn es regt sich bei dem gelben Rohstoff rein gar nichts. Keine Krise in Europa, keine Staatspleite in den USA und keine andere Notlage in der Welt können den Preis nach oben hieven. Noch zu Beginn des Jahres hat der Goldpreis bei 1700$/uz  notiert, danach ging es nur noch bergab. Die aktuelle Notierung ist 1283$/uz.

Viele Anleger bekommen nun Zweifel, wie es mit dem Goldpreis weitergehen wird. Das Herz sagt, der Investor muss nur stark sein und dabeibleiben. Der Verstand sagt, der Chart sieht nicht einladend aus. Beides ist richtig. Man kann die Lage auch folgendermaßen betrachten: Gold hat eine Sicherungsfunktion. Es sichert das Vermögen gegen Wertverlust ab. Vor allem, wenn die Inflation den Wert des Papiergeldes dahin schmelzen lässt.

Es ist nicht schwer zu antizipieren, dass die massenhafte Geldflutung der Märkte unweigerlich zu Inflation führen wird. Das wird dadurch unterstrichen, dass die Zentralbanken kein Geld zurückführen können. Man erinnere sich nur an den stümperhaften Versuch der FED, im Rahmen des "Tapering" die Flutungsmaßnahmen einzudämmen. Dabei ging es nur um eine Reduzierung der Stützungsmaßnahmen. Man mag es sich kaum vorstellen, was ein Ende zur Folge hätte.

Damit ist klar, das frisch geschaffene Geld ist im Umlauf und wird seine negative Wirkung in Form von Inflation ausleben. Es ist nur eine Frage der Zeit. Das gilt auch für den Goldpreis. Für den Moment mag man sich unsicher fühlen, dass der Goldpreis weiter verprügelt wird, dennoch die Rahmenbedingungen sprechen für das gelbe Edelmetall.

Zudem ist der Goldpreis zwischen 1100$/uz und 1200$/uz, je nach Quelle, gut unterstützt, da die Förderungskosten diesem Betrag entsprechen. Im Moment muss sich der Goldpreis immer wieder gegen fallende Kurse erwehren. Das geling ihm nicht sonderlich gut, doch wenn der Schmerz am größten ist, dann ist Besserung in Sicht.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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