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Deutschland hat gewählt – Frau Merkel hat gewonnen. Die Bürger wollen christlich-demokratisch regiert werden. Das sieht man an den starken Gewinnen bei der Wahl des Bundestags, ebenso am starken Sieg in Bayern und in Hessen. Überall konnte die CDU/CSU zulegen und beweist damit, dass entgegen aller Unkenrufe diese Partei Deutschland regieren kann und regieren soll. Manch einer fragt sich noch immer, wieso Merkel und Co keinen Denkzettel erhalten haben. Dabei ist die Antwort naheliegend.

Der Bundestagswahlkampf ist zu sehr zwischen Frau Merkel und Herrn Steinbrück ausgetragen worden und zu wenig ging es um die Inhalte. Für die Wähler gab keinen besonderen Grund, sich für eine andere Partei zu entscheiden. Es ist wie im Büroalltag. Diejenigen, die etwas schon immer gemacht haben, machen diese Aufgabe auch weiterhin, solange die Mehrheit nichts zu beklagen hat. Auch jetzt, bei den Wahlen, herrschte das gleiche Bild. Merkel und Schäuble haben Deutschland durch die letzten vier Jahre geführt. Unterm Strich sind die Deutschen zufrieden, warum sollten sie also jemanden anderen wählen?

Gleichzeitig spielt der demographische Wandel eine wichtige Rolle. Die CDU/CSU profitiert vom zunehmenden Älterwerden der Wähler. Ältere Personen lieben die Beständigkeit und die Kontinuität. Sie wollen, dass alles so bleibt, wie es ist. Zuhause liegt auch alles an seinem gewohnten Platz. Frau Merkel kennt man. Die CDU/CSU ist eine etablierte Partei. Frau Merkel zeigt niemandem dem Stinkefinger und vor allem regiert sie mit ruhiger Hand. Das gefällt den älteren Wählern. Zudem ist die Kanzlerin in ihrer Position eingespielt. All das strahlt Sicherheit aus, auf die ältere Wähler besonders achten.

Die christlich-demokratischen Parteien profitieren zudem davon, dass ihre Wähler nicht mehr wechselwillig sind. Deren Wähler wollen nicht mehr andere, womöglich noch neue und unbekannte Parteien wählen. Sie wollen sich an Frau Merkel festhalten und wählen die CDU, weil sie es schon immer so gemacht haben.

Die CDU/CSU bekommt ihren Auftrieb in erster Linie durch die alternde Bevölkerung und erst in zweiter Linie durch die mangelnden Alternativen in der politischen Landschaft. Da die Menschen immer älter werden, sollten die christlich-demokratischen Parteien auch in der Zukunft auf die Stimmen ihrer Wähler zählen können.

Die FDP braucht aufgrund ihres desolaten Ergebnisses gar nicht versteinert zu gucken. Kein Wähler möchte angelogen werden („mehr netto vom brutto“). Besonders ältere Wähler verzeihen eine Lüge nicht, wie man anhand des Resultats deutlich erkennen kann.

Nicht nur die Wirtschaft muss sich auf die Bedürfnisse der alternden Bürger einstellen (Arbeitnehmer, Konsumenten), sondern auch die Politik.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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