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Nachdem der Goldpreis an die wichtige Schaltstelle bei 1337$ herangelaufen ist, ist es still um ihn geworden. Die Käufer trauen sich nicht, diesen Widerstand zu überwinden. Das ist insofern gefährlich, da an jedem Tag, an dem ein Ausbruch ausbleibt, die Verkäufer die Oberhand gewinnen und den Goldpreis drücken werden. Die Zeit ist gegen den Goldpreis.

Bereits seit sieben Tagen touchiert der Goldpreis die besagte Widerstandslinie. Mehr passiert zunächst nicht. Die Frage, die sich stellt, ist: Wer gibt zuerst auf? Werden die Käufer des Ankämpfens müde oder geben die Verkäufer den Widerstand auf?

Solange das Gleichgewicht gehalten werden kann, ist der Vorteil ganz klar auf der Seite der Verkäufer. Bereits in der letzten Analyse "Goldpreis: Wie ist der Anstieg einzuordnen?" hieß es:

Der Goldpreis marschiert nach Norden, das macht er seit seinem Tief bei 1180 Dollar. Dieser Marsch bringt den Goldpreis jetzt an die im Juni durchbrochene Unterstützungslinie. Diese verläuft im Bereich 1337$. Solange der Goldpreis darunter notiert, ist trotz aller Freude das Gröbste noch nicht überstanden. Erst ein Anstieg über die benannte Marke würde neue Kraft freisetzen.

So sieht der aktuelle Chart des Goldpreises aktuell aus: Stand 1325$

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Wie das Chartbild verdeutlicht, sind die Würfel noch nicht gefallen. Der Goldpreis hält sich die Chance offen, noch weiter zu steigen. Dazu muss jedoch ein Antrieb entwickelt werden, der den Mut der Käufer unterstreicht. Nur wenn die Marktteilnehmer erkennen, dass der Goldpreis es ernst meint, nur dann werden sich weitere Anleger in ein Investment in das gelbe Edelmetall wagen.

Bleibt solch ein symbolischer Akt aus, dann wird es schnell brenzlig für den Chart, denn der Goldpreis würde zur Schwäche neigen. Anleger, die auf ein Überwinden der Widerstandslinie gehofft haben, würden ihre Positionen zügig verkaufen, weil ihnen der Glaube an die Stärke des Edelmetalls abhandenkommt. Die Shortanleger würden sich gleich auf den geschwächten Goldpreis stürzen und an fallenden Kursen verdienen wollen. Mit ihren Verkäufen auf fallende Kurse würden sie die Käufer aus ihren Positionen treiben und den Goldpreis in die Knie zwingen.

Die Zeit tickt gegen die Käufer. Wenn nichts passiert, dann werden sich die Verkäufer durchsetzen. Der Goldpreis muss jetzt schnell handeln.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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