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Die Commerzbank Aktie kann es einfach nicht lassen. Sie fällt und fällt. Sie fühlt sich offensichtlich wohl, wenn sie die Flops Listen der DAX-Tafel anführt. Schlechte Nachrichten sind die Aktionäre dieses Wertes gewöhnt. Ein neues Puzzleteil kommt nun neu hinzu. Die Aktie ist nun (in)offiziell ein Pennystock. Sie ist eine Aktie, die unter einem Euro notiert. Schlimm ist nur, dass die Aktie sich in diesem Terrain wohl zu fühlen scheint.

Wie kommt es, dass wir über Pennystock reden, obwohl die Commerzbank Aktie bei 9,90 Euro notiert? Ganz einfach, die Aktie hat sich mit einer Kapitalmaßnahme vor diesem Status "gerettet". Sie hat zehn Aktien zu einer zusammengeführt (mehr hier) und nun sieht der Preis pro Aktie deutlich höher aus, als er eigentlich ist. Ohne diesen eiligen Schritt würde die Aktie unter einem Euro notieren und wäre damit ein Pennystock im DAX.

Es hilft eben nicht, nur auf das Äußere zu achten. Man muss auch auf die inneren Werte blicken und da sieht es bei der Commerzbank eben undurchsichtig aus. Es fehlt an Strategie und es fehlt an Geld. Eine schlechte Kombination, muss man zugeben. Das Geld wird nun durch Ausgabe neuer Aktien hereingeholt. Eine Antwort auf den Punkt Strategie lässt sich nicht so einfach geben. Die Spannung um die Zukunft dieses Unternehmens bleibt also hoch.

Die Aktionäre haben wieder einmal genug und verkaufen. Wieder einmal, muss man sagen, denn tief ist bei der Aktie der Commerzbank nicht tief genug. Dieser Wert hat schon so manchen Anleger zum Verzweifeln gebracht. Er kann jeden Kurs noch halbieren, das hat die Commerzbank in der Vergangenheit schon oft bewiesen.

Wütend sind die Aktionäre am heutigen Tag, an dem ihre Aktie mit 5% im Minus notiert. Und zwar deshalb, weil Details für die bevorstehende Kapitalerhöhung bekannt wurden. Die neuen Aktien sollen mit einem Abschlag von 35% in den Markt gereicht werden. Schön ist das nicht für diejenigen, die schon Commerzbank-Aktien haben. Ihre Anteile werden verwässert. Auf der anderen Seite muss man sagen, ob dieser Finanzwert von sich aus fällt oder zum Fallen angeschoben wird, ist unerheblich. In beiden Fällen sinkt der Kurs weiter.

Auch wenn viele Aktionäre ein Sinken des Aktienkurses auf Pennystock-Niveau (mit den alten Werten gerechnet) nicht für möglich gehalten haben, ist es nun passiert. Ende April notierte die Commerzbank kurzfristig unter 10 Euro. Mit dem Fall am heutigen Tag bestätigt sie ihren Hang zum Status eines Pennystocks. Vor allem, dass es kein Ausrutscher war.

Nach der Infineon Aktie hat der DAX mit der Commerzbank Aktie (gefühlt) seinen zweiten Pennystock.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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