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Nicht nur der Goldpreis kann fallen, sondern auch die Aktienmärkte. In den letzten Tagen und Wochen fallen die Kurse am deutschen Aktienmarkt immer tiefer, ohne dass dies eine besondere mediale Aufmerksamkeit erhält. Hinzu fallen auch Ergebnisse der Unternehmen schlechter als erwartet aus, was in der Folge nicht zum Kauf von Aktien einlädt. Der DAX-Chart zeigt bereits Schwäche, was weiter fallende Kurse mit sich bringen kann.

Für den Moment plagen die immer gleichen Fragen die Anleger. Soll man verkaufen oder drin bleiben? Handelt es sich um eine Korrektur oder ist das bereits der Beginn einer Abwärtsphase? Diese Frage nagt an vielen Anlegerhirnen, entscheidet sie doch darüber, ob man noch verkaufen oder noch drin bleiben soll.

Ein Blick auf den Chart lässt erahnen, dass derzeit das Heranlaufen an den Bereich 7250 Punkte näher liegt als eine neue Phase steigender Kurse. Es heißt also Vorsicht vor Neuengagements. Das weitere Abrutschen des DAX findet dann Halt in dem benannten Bereich. Diese Stabilisierung wird dann von den Marktteilnehmern zu zaghaften Käufen genutzt werden. Diese werden jedoch den heutigen Kursbereich bei ca. 7530 Punkten nicht mehr überwinden kommen. Das löst die nächste Verkaufswelle aus. Die Anleger am Markt erkennen, dass die Käufer fehlen. In der Folge versuchen sie, schnell noch zu "guten" Preisen zu verkaufen. Das drückt die Preise. Der DAX fällt dann bis in den Kursbereich von ca. 6600 Punkten.

Tageschart, Stand: 7511 Punkte

daxchart-19042013

(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

 

Schon öfter haben wir dieses Thema angesprochen, dass nämlich diejenigen, die beim Anstieg dabei waren, auch oftmals diejenigen sind, die beim Fallen der Kurse nicht rechtzeitig aussteigen. In den Köpfen derjenigen, die im frühen Stadium des Anstiegs eingestiegen sind, geht nun der Wunsch um, dass es bald wieder hochgehen müsste. Vor allem die Anleger, die in der Vergangenheit bereits mental so „voreingenommen“ sind, dass die Aktienkurse immer wieder einen Weg finden, um zu steigen, sind nun besonders gefährdet.

Diese mentale Stärke wird dem Marktteilnehmer im Falle einer Trendumkehr zum Verhängnis. Während dieser Anleger noch an seiner Position klammert, schmilzt sein (Buch-) Gewinn dahin. Zuerst beruhigt er sich selbst, später fängt er an zu hoffen, und zu guter Letzt kommt er zu der Meinung, dass es zum Verkaufen zu spät ist. Das ist nicht neu, sondern bei jedem Anleger gleich.

Nur wenige schaffen es, sich rechtzeitig, und vor allem im Plus, von ihren Positionen zu trennen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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