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Der Kursrutsch des Goldpreises hat alle Anleger kräftig durchgerüttelt. Der Fall unter die untere Begrenzungslinie bei 1525$/uz hat massive Verkäufe ausgelöst, die den Druck auf das glänzende Edelmetall stark erhöht haben. Plötzlich fliehen alle Investoren aus Gold. So könnte man die aktuelle Lage interpretieren. Es könnte sich jedoch auch um eine Phase der Marktbereinigung handeln. Das wäre positiv für den Goldpreis.

Das Chartbild zeigt sehr deutlich, wie sehr sich die Anleger bei dem Hin und Her innerhalb der Seitwärtsphase aufgerieben haben. Diese dauerte mehr als ein Jahr. Beide Seiten, sowohl Käufer als auch Verkäufer, waren sich ihrer Haltung zu Gold nicht mehr sicher. Aus diesem Grund kam es zu dieser jetzt explosiven Entladung nach unten. Plötzlich „wussten“ die Anleger in Gold, was sie tun mussten, nämlich verkaufen.

Diese Annahme resultiert daraus, dass die untere Begrenzungslinie nicht gehalten und dass die Seitwärtsphase ihr Ende genommen hat. Somit waren viele Anleger gleichzeitig zum Handeln animiert. Diesen plötzlichen Verkaufsdruck konnte der Goldpreis nicht verkraften und der Preis fiel deutlich.

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Dieser plötzliche Abverkauf gibt jedoch auch Raum für neue Investoren, die sich in den Markt kaufen wollen und bisher auf diese Bereinigung gewartet haben. Sie könnten den Goldpreis wieder in die Bahn rücken und eine neue Phase des Anstiegs herbeiführen.

So unerwartet nun ein starker Anstieg klingen mag, er wäre in diesem Marktumfeld eher die Regel als die Ausnahme. Im Rahmen der vorgestellten Möglichkeiten (Möglichkeit 3) wäre der Durchbruch unter die untere Begrenzung absichtlich herbeigeführt worden. Die geschürte Panik würde genutzt werden, um selbst zu investieren. Am Markt passieren Dinge nicht zufällig.

Wenn dann unerwartet Kaufdruck aufkommt, dann steigen die Kurse kurzfristig. Oftmals wird dann solch ein Anstieg in den folgenden Tagen nicht für voll genommen. Die meisten Anleger verharren nämlich in der Erwartung des nächsten Kursrutschs, der dann einfach nicht kommen will. So könnte sich der weitere Verlauf des Goldpreises abspielen.

Sollte der Kursbereich bei 1420$/uz nicht gehalten werden, dann ist diese Analyse hinfällig und der Goldpreis wäre dann dabei, den Fall aus dem Seitwärtskanal abzuarbeiten. Dafür nimmt man die untere Linie des Kanals und zieht 260$ ab, das wäre das Ziel. Noch ist es aber nicht soweit.

Während die meisten besorgten Anleger nun ihr Gold eilig aus der Hand geben, gibt es wiederum andere, die diese Unzen gerne in Empfang nehmen. Zu einem Geschäft gehören immer zwei.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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