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Die Edelmetalle sind heute ganz schön unter die Räder gekommen. Das Minus ist deutlich, bei Gold -7% und bei Silber -10%. Nun zeigen alle Kritiker mit dem Finger auf die Gold- und Silberinvestoren. So als wollten sie sagen: "Da sieht man es, das Stück Metall taugt nichts.“ Hinzu kommt, dass sich der derzeit geliebte Aktienmarkt stabil hält, während die Edelmetalle keinen Grund zur Freude liefern. Und dennoch ist nicht jede Hoffnung verloren.

Recht haben die Kritiker nicht, denn während sich der Preis einer Unze heute dramatisch gesenkt hat, spricht der Blick auf die Realitäten in der Welt dennoch für ein Investment in Edelmetalle. Das Vertrauen in die Politik und die Zentralbanken ist dahin. In einem Umfeld, in dem der Bürger Sorge um die Zukunft vieler Währungen haben muss und in Angst vor Inflation lebt, kann es keine Abkehr von den Edelmetallen geben. Das wird an einem Tag wie dem heutigen schnell vergessen.

Zudem ist die Sorge um das Sparvermögen ein ganz großes Thema. Während die Euroretter nach dem Vermögen der Bürger trachten, kann es kein Zurück zur Normalität geben. Diese unterschwellige Nachricht wird nämlich bei den Kommentaren zu dem Goldpreisverfall vermittelt. Nicht wiederholt werden braucht, dass die Eurokrise, die Immobilienkrise, sowie die weltweite Schuldenkrise stärker denn je die Grenzen des Systems testen. Wieso sollte es also genau jetzt vorbei sein mit der Anlage in Edelmetalle?

Kritische Formulierungen zu Gold und Silber finden heute besonders Beachtung. Vor allem bei all denjenigen, die sich ängstlich den Preisrutsch ansehen (müssen). Bei einigen kommt gar Panik auf, was zu weiteren Verkäufen führt. Wer als Anleger soweit durcheinandergeraten ist, muss sich fragen, warum er in Edelmetalle investiert hat. Ist die erste Antwort "Rendite", dann ging die Spekulation daneben. Ist die Antwort "Werterhalt", dann kann man dem Treiben an den Finanzmärkten gelassen zusehen. Heute fallen die Preise, morgen steigen sie wieder.

Der Goldpreisrutsch war gewollt. Nicht umsonst hat Goldman Sachs letzte Woche deutlich auf den Verkaufsknopf gedrückt, um die Verkaufslawine zu starten. Jetzt ist der Goldpreis mächtig angeschlagen und taumelt nach Süden. Das bedeutet jedoch nicht, dass Gold nun seine Daseinsberechtigung verliert. Auch nicht, dass eine Anlage in Edelmetalle sinnlos wäre. Spätestens bei der nächsten Schieflage einer Bank, der nächsten Schieflage eines Staates oder eines anderen wichtigen Ereignisses werden all die heutigen Zweifel an Gold und Silber wieder vergessen sein.

Manch einem mag der heutige Tag schmerzhaft erscheinen. Gold wird nicht von einem Tag auf den anderen gut oder böse. Gold verliert nicht an einem Tag seine Kaufkraft, Gold hat immer einen Gegenwert. Gold ist Geld.

Das alles gilt es nicht zu vergessen, wenn man sich von den Kursverlusten treiben lässt. Auch wenn manche Anleger seit heute die Zukunft der Edelmetalle negativ sehen und andere Großinvestoren diese Ansicht verbreiten.

Das Stück Metall, das wir in der Einleitung ansprachen, hat 5000 Jahre überlebt. Es taugt eben doch etwas.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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