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Derzeit geht es den Vermögenden an den Kragen. Jedenfalls denjenigen, die an einem Offshore-Unternehmen beteiligt sind oder generell all denjenigen, die ein Bankguthaben über 100.000 Euro haben. Jeder Betrag, der über diesen Wert hinausgeht, wird wohl in Kürze enteignet und ist daher besonders unsicher. So erklärt man die aktuelle Situation. Genauso vehement wird die Aussage verteidigt, dass Konten unter 100.000 Euro geschützt sind. Das ist jedoch ein Märchen.

Lange hat man versucht, die Vermögenden zu schützen, der Ton hat sich jedoch verändert. In den letzten Wochen wird auf Wohlhabende geschimpft, sie werden aus ihren Finanzlöchern herausgetrieben und wie in Zypern gesehen, gleich enteignet. Das alles äußert sich in unseren Augen zu direkt, so dass man an der kommunizierten Absicht zweifeln muss. Zu offen kommuniziert man, was man vorhat. Das mahnt zu Vorsicht.

Wer immer wieder betont, dass Konten unter 100.000 Euro sicher sind, der hat wohl andere Absichten. Je öfter diese angebliche Sicherheit kommuniziert wird, umso sicherer soll sie sein. So sicher, dass es für die Mehrheit der Bürger keinen Grund geben sollte, die Bankschalter zu stürmen. Wer sagt jedoch, dass im Notfall diese Aussage gilt?

Diese Sicherheit, dass kleinere Bankguthaben sicher sind, kann dem Bürger keine Regierung und auch keine Frau Merkel geben. Sicher ist in diesen Zeiten nur, dass gar nichts sicher ist. Je öfter die Euroretter betonen, dass kleine Sparvermögen nicht angetastet werden, umso deutlicher muss man hinhören. Es könnte sich um eine Falle handeln.

Denn es ist offensichtlich, dass man gerade die Vermögenden deutlich warnt. Deutlicher geht es kaum. Aus diesem Grund haben diese Menschen ihr Geld bereits zur Seite geschafft oder in andere Anlagemöglichkeiten umgeschichtet. Das heißt, wenn es das nächste Mal an eine Art Enteignung geht, dann werden auf keinem Konto mehr 100.000 Euro liegen. Da ist dann nichts mehr zu holen.

Der Normalbürger hat in der Regel nicht so viel Geld auf der Bank und kann nichts umschichten. Wenn er jedoch aufgrund der Beteuerungen der Regierungen, der EZB oder der Euroretter sein Guthaben nicht in Sicherheit gebracht hat, dann ist er nun fällig.

Im nächsten Kapitel der Krise wird aus einem völlig banalen Grund doch auf die Bankguthaben unter 100.000 Euro zugegriffen werden. Das wird viele überraschend treffen. Wer sich dann ereifern will, dass bestimmte Guthaben nicht angetastet werden sollten, der wird nicht gehört werden. Er wird sich veräppelt vorkommen, wie schon so oft in der Vergangenheit. Was hat der Bürger auch erwartet? Man denke nur an die vielen Aussagen der Politik, die nicht eingehalten wurden. Das war schon immer so und wird auch diesmal nicht anders sein.

Im Moment wird versucht, die Mehrheit der Bürger in Sicherheit zu wiegen, ihr Geld (unter 100.000 Euro) wäre sicher. Von Sicherheit kann in solchen Zeiten keiner sprechen. Sicher ist nur, dass es sich bei jeder Art der Beteuerung um reine Märchen handelt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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