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Wie man anhand der Ereignisse rund um Zypern gesehen hat, können unerwartete Dinge jederzeit passieren. Manchmal über Nacht und überraschend. Da wacht man als Bürger eines Staates auf und kann plötzlich nicht mehr an sein Geld auf der Bank zugreifen. Wer jetzt nur seine Plastikkarte in den Händen hält, der wird den Wert von Bargeld erst jetzt zu schätzen wissen. Umso mehr, da die Banken länger als geplant geschlossen haben werden. Auch in der Krise gilt: Nur Bares ist Wahres.

Stellen Sie sich vor, Sie brauchen seit dem Wochenende Nahrungsmittel oder Sie müssen Ihr Fahrzeug betanken, um mobil zu bleiben. Womit machen Sie das, wenn der EC-Automat keine Geldscheine mehr von sich gibt, das Onlinebanking nicht funktioniert und auch keine andere Banktransaktion möglich ist? Sobald die Plastikkarte nicht mehr funktioniert, ist der Mensch schnell aufgeschmissen. Das weiß er aber leider erst, wenn es zu spät ist.

Schon lange berichten Blogs und Foren, dass es nicht schaden kann, wenigstens für eine Überbrückungsphase etwas Bargeld verfügbar zu haben. Das Wichtigste ist, dass man im Notfall nicht an der geschlossenen Banktür um sein Geld betteln muss. Seien Sie autark und verlassen Sie sich nur auf sich selbst.

Man erinnere sich nur an die Kommunikation in Zypern, wann die Banken wieder geöffnet haben sollten. Zunächst sollten sich die Bürger ruhig verhalten, am Dienstag würden die Banken wieder regulär öffnen. Plötzlich ließ sich dieser Zeitplan nicht einhalten und man verlängerte die Zeit einfach bis zum Donnerstag. Wer jetzt nichts im Kühlschrank hat und kein Bargeld hat, um sich was vom Bauern oder vom Supermarkt zu kaufen, der hat es schwer. Womit soll er über die Runden kommen, wenn die Banken geschlossen haben und er nur eine oder mehrere Plastikkarten besitzt?

Die Geschehnisse rund um Zypern sind ein gutes Beispiel, um zu verstehen, wie hilflos der Bürger sein kann, wenn er von den Bezahlsystemen der Banken abgeschnitten ist. Wenn die EC-Karte nicht mehr aktiv ist, wenn der Bankautomat kein Bargeld mehr ausspuckt, ja sogar, wenn der Supermarkt kein Plastikgeld (ist kein gesetzliches Zahlungsmittel) mehr annimmt, dann merkt der Bürger schnell, in welch fatale Anhängigkeit er sich begeben hat.

Machen Sie es wie Ihre Großeltern. Nur Bares ist Wahres. Etwas Bargeld für den Notfall hat noch nie geschadet.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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