Buchtipp

Nachdem bei der italienischen Wahl nicht die Wunschpartei der EU gewonnen hat, hagelt es nur negative Nachrichten in den Medien. Den ganzen Morgen lang und in allen Formen. Italien hätte falsch gewählt, Italien wäre eine Gefahr für Europa und die Eurokrise wäre mit der Wahl wieder zurück. Man spricht von Anlegern, die flüchten und von Börsen, die ins Bodenlose fallen. Niemand spricht von der guten Seite dieser Wahl. Nämlich, dass eine demokratische Wahl stattgefunden hat und diese die Meinung des Volkes wiedergibt.

Viele Europäer denken, sie seien demokratisch. Sie seien frei in ihrer Meinungsfindung und könnten tun und lassen, was sie wollen. So stellen sich die Brüsseler Eurokraten ihr Reich auch vor. Nur leider handeln sie wenig demokratisch. Nicht nur, dass sie sich gezielt in das Leben der Bürger einmischen, nein, auch die Wahlmöglichkeiten werden ihnen genommen. Die EU sagt ihren Bürgern, was gut für sie ist. Das nennt sie dann Demokratie.

Immer, wenn ein Land die Möglichkeit hat, über Europa abzustimmen, dann schrecken die Europapolitiker hoch. Das Volk darf über Europa abstimmen? Sowas soll am besten nicht vorkommen. Das will man nicht. Das wäre Demokratie in ihrer reinsten Form. Europa hat Angst vor der Meinung ihrer Bürger. Die könnten eine Meinung zum Vorschein bringen, die den Eurolenkern nicht gefallen würde. Aus diesem Grund vermeidet man Abstimmungen, soweit es eben möglich ist. Wann haben Sie das letzte Mal über Europas Zukunft abgestimmt?

Nun ist mit der Wahl in Italien eine Welle der Freude losgetreten worden. Es gibt noch das Volk. Und es hat auch eine Stimme. Vor allem kann diese Stimme ihre Meinung sagen und kann auch (von der EU) ungeliebte Kandidaten wählen. In der Demokratie ist sowas nämlich möglich. Genau das stört jetzt die EU. Sie will nicht ihren Mann an der Front (Mario Monti) verlieren und setzt nun alles daran, die Wahlen in Italien schlecht zu reden.

Schauen Sie nur in den Zeitungen, im Internet oder suchen Sie in den Suchmaschinen nach der „Italien Wahl“. Sie werden nur Negatives lesen können. So wie man den Gewinner der Wahl Beppe Grillo andauernd als unpassend darstellt. Überall wird der Ausgang der italienischen Wahl als schlecht hingestellt. Solch eine kollektive Abneigung kann nicht zufällig sein. Es riecht nach absichtlichem "Schlechtreden". Will die EU eine Neuwahl erzwingen?

Niemand, wirklich niemand, bis auf die kleinen Medien und Blogs, blickt nach Italien und freut sich über den Ausgang einer demokratischen Wahl. Die Bürger haben abgestimmt und so soll es sein. Die freie Meinungsäußerung, auch auf dem Stimmzettel, ist ein Grundrecht aller Bürger. Dieses Grundrecht muss selbst Europa akzeptieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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