Buchtipp

Der Goldpreis fällt und die Anleger zittern. Der DAX fällt und die Anleger geraten in Sorge. Sobald der Markt sich bewegt, gerät der Anleger unter Druck. Es stellt sich nämlich die Frage, ob er drinbleiben oder schnell verkaufen soll. Dabei heißt es doch, der Anleger müsse wissen, was er will. Wer das Ziel kennt, der kann sich im Dschungel der vielen Meldungen zurechtfinden und verliert die Orientierung nicht. So ist das derzeit. Soll man die eigene Planung über den Haufen werfen, oder soll man weiter investiert bleiben?

Besonders die Goldinvestoren sind in heller Aufregung. Der Preis für die Unze fällt immer deutlicher. Es geht die Sorge um, dass es mit der langen Phase des Bullenmarktes zu Ende gehen könnte. Die Sorgen werden mit jedem Tag größer, an dem der Kurs weiter nachgibt. Soll der Investor sich nun trennen und das Gold Gold sein lassen? Den Verkauf der Anteile traut er sich irgendwie auch nicht zu.

Denn Gold gilt als sicherer Hafen, als Schutz vor Inflation, Gold gilt als Grundlage einer neuen Währung, all das sind Dinge, die Sinn machen. Sie merken schon, auf den Schultern der Anleger sind viele Fragezeichen, die eine Antwort suchen.

Ähnliches spielt sich am Aktienmarkt ab. Noch ist der DAX nicht deutlich gefallen. Aber was passiert, wenn er immer weiter abrutscht? Davor haben die Anleger Angst und fragen sich berechtigterweise, ob sie drinbleiben sollen oder nicht. Drinbleiben deshalb, weil es am Aktienmarkt weiter aufwärtsgehen muss, so die Meinung der Optimisten. Für sie sind die Gründe mangelnde Anlagealternativen und geringe Zinsen am Markt. Trotzdem beschleicht den Aktieninvestor auch ein Zweifel. Man könnte ja auch falsch liegen mit seiner Meinung und zu lange an seiner Position festhalten.

Da steht man nun als Investor oder als Anleger im Regen und weiß keine Antwort auf die Fragen, die auf einen einprasseln. Verkaufen oder drinbleiben? Handeln oder beobachten?

Die Antwort ist abhängig davon, welcher Typ Sie sind. Wenn Sie traden, (die Übersetzung bringt es bereits auf den Punkt = handeln) dann müssen sie reagieren. Wenn Sie traden, haben Sie einen kurfristigen Zeithorizont und müssen beim Unterschreiten von bestimmten Marken aus dem Markt gehen. Das ist beim Gold zum Beispiel ein Unterschreiten des Bereichs 1530$.

Als Anleger, der Gewinne mitnehmen will, müssen sie den Marktverlauf aktiv beobachten und handeln. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dass sich wieder eine neue Einstiegsgelegenheit ergibt, dann gilt es, wieder eine neue Position zu eröffnen. Sollte sich im Beispiel von Gold das Unterschreiten der genannten Marke als Fehlausbruch herausstellen, dann muss die verkaufte Position wieder zurückgekauft werden. Sie sehen, dieser Typ Anleger ist aktiv, er handelt. Anders der Investor mit dem längerfristigen Horizont. Er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und vertraut der Schutzwirkung seines Investments. Er lässt weniger den Markt für sich entscheiden, sondern er vertraut seiner eigenen Meinung.

Egal, ob am Aktienmarkt oder am Goldmarkt, der Grat zwischen Reagieren und sich nicht irritieren zu lassen ist ein sehr dünner. Sind Sie Trader, dann lassen Sie den Markt für sich entscheiden. Sie müssen dann entsprechend handeln.

Sind Sie Investor, dann machen Sie sich selbst ein Bild von der Lage von DAX und Gold. Als Investor kommen Sie nicht aus der Ruhe, weil der Markt „verrückt“ spielt. Sie haben es selbst in der Hand, die Gründe zu wählen, die Ihr Handeln bestimmen. Dafür brauchen Sie eine eigene Meinung, der Sie auch bei stürmischem Umfeld vertrauen können.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

Share This