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Wofür gibt die Wirtschaft Milliarden aus? Für die Werbung. Und warum? Damit jemand entweder Dinge kauft, die er nicht braucht oder Dinge gut findet, die ihm eigentlich nicht gefallen. So einen Fall bekommen die Bürger derzeit mit doppelter Wucht zu spüren. Die ARD und ZDF werben mit ihren Frontmännern für die Akzeptanz der gehassten GEZ-Gebühren. Gleichzeitig will die EU ihr Image aufpolieren und negative Diskussionen unterbinden. In beiden Fällen will niemand dem Bürger zuhören.

Die wichtigste Frage, die zu stellen ist, ist diese: Warum haben die beiden Organisationen, die Öffentlich-Rechtlichen und die EU ein Imageproblem? Die einfache Antwort: Sie arbeiten an den Wünschen und Bedürfnissen des Volkes vorbei. Und solange das der Fall ist, wird man nicht vom Zuschauer geliebt und vom EU-Bürger nicht geschätzt werden. Das ist ganz einfach. Während man im Supermarkt einfach das Produkt nicht mehr kauft, das einem nicht gefällt, ist hier die Lage anders.

Sowohl die Rundfunkgebühren müssen bezahlt werden, als auch die EU, die als Organisation vorgesetzt wurde, muss hingenommen werden. Der Bürger hat somit keine andere Wahl. Es ist naheliegend, dass alles, was man in Ketten erledigen muss, irgendwann nicht mehr gemocht wird. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Unmut in blanke Wut umschlägt. Also versucht man rechtzeitig „werbend“ auf die Zuschauer/Bürger einzuwirken.

Jetzt läge ein sinnvoller Schritt nahe. Diejenigen, die sich unverstanden fühlen, könnten ganz einfach ihren Zuschauern und Bürgern zuhören. Auf diesem Weg könnte man die Wünsche und Anforderungen verstehen und Organisationen wie ARD und ZDF könnten ihr Angebot an den Bedürfnissen ihrer Zuschauer ausrichten. Die EU könnte eine Politik machen, die auf Gehör und Verständnis trifft. Klingt einfach? Ist wohl zu einfach.

Weit gefehlt, liebe Leser. Anstatt etwas zu verändern, wird Farbe über den alten Lack gepinselt. Beide Organisationen wollen nun um Verständnis werben bzw. im Falle der EU kritische Töne im Internet direkt durch professionelle PR-Unternehmen unterbinden. Das ist die Absicht der Imagekampagne. Das ist jedoch der falsche Weg.

Wenn man stur das weiter macht, was man bisher immer gemacht hat, dann bleibt man das, was man bisher gewesen ist. Nämlich unverstanden und manchmal gar verhasst. An diesem Umstand wird auch eine Imagepflegeaktion nichts ändern können.

Dieser Schritt zeigt jedoch eines ganz deutlich. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern und auch bei der EU ist man nicht gewillt, seinen Bürgern zuzuhören.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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