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Der DAX hat kurz vor dem Erreichen der so begehrten 8000-Punkte-Marke kehrt gemacht. Die Abkehr war deutlich, rasch und für einige überraschend. Die DAX-Vase ist nun zerschellt und die Scherben liegen auf dem Börsenparkett. Kann der Markt diese nun zusammenflicken und wieder einen Angriff auf ein neues Hoch wagen? Das wäre dann so, als wäre nichts geschehen. Oder ist die Vase nun kaputt und weitere Verluste sind nur eine Frage der Zeit? Der Anleger schwankt unentschlossen zwischen Angst und Hoffnung.

Tage wie der heutige eignen sich sehr gut, mal in den Kopf des Anlegers zu blicken. Was mag in ihm vorgehen? Jetzt hat er sich so auf steigende Kurse eingestellt und genau dann ist der Markt gefallen. Naja, das ist vielleicht nur eine Korrektur, mag er denken. Das wird schon wieder, könne er meinen. In der Vergangenheit hat es der Markt immer wieder geschafft, neue Hochs zu erreichen. Zudem, man sagt, der DAX sei besonders stark. Nicht nur, dass die Aktien am deutschen Markt günstig wären, nein, Deutschland sei auch ein guter Anlageplatz für das viele Fluchtgeld aus der Welt, das angelegt werden will. All diese Gedanken machen Hoffnung.

Gleichzeitig ist die Wucht, wie die Kurse gefallen sind, nicht zu ignorieren. Das hat dem Anleger Angst gemacht. Ist es vielleicht wirklich vorbei mit dem Anstieg? Der DAX steigt ja auch schon so lange. Irgendwann muss er auch mal fallen. Warum hat der Anleger dann Aktien gekauft? Ja genau, das war noch vor den massiven Kursverlusten zu Beginn der Woche. Noch ist die Börse nicht tief gefallen, könnte der Anleger denken. Noch wäre es eine gute Entscheidung, mit wenig Verlust wieder auszusteigen.

Früher hat der Anleger oft gewartet und gehofft, dass die Kurse bald wieder steigen. Sollte er diesmal schnell handeln und verkaufen? Und wenn der DAX dann doch steigt? Dann wäre man zu früh raus gewesen. Wäre wieder einmal zu ängstlich gewesen. Nein, dann doch lieber drin bleiben?

Dieses Hin und Her, das Gefühl von heiß und kalt, ist derzeit unter vielen Anlegern zu finden. Im Gegensatz zu den vielen Wochen zuvor kann der Aktienmarkt wohl doch fallen. Das ist die neue Erkenntnis. Das überrascht Einige. Vor allem, wenn die Börse fällt, dann fühlt sich das schmerzhaft an.

Das zögerliche Steigen der Kurse gestern und am heutigen Vormittag könnten kleine Anleger sein, auch Schnäppchenjäger genannt, die noch günstig in den Markt kommen wollen. In Wirklichkeit ist die große negative Kerze vom Montag, dem 04.02.2013, das dominierende Element, worauf die Anleger achten sollten. Sie gibt wirklich Grund zur Sorge, denn sie zeigt eine deutliche Verkaufsbereitschaft im Markt. Denken Sie mal drüber nach.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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