Indikatoren-Trading

Lange hat es gedauert, bis sich die nach außen immer so coole USA ihre ausweglose Lage eingestanden hat. Mit der neuen Idee des Münztricks ist nun die Maske gefallen. Jeder, der unsere Zeit noch als normal erachtet und das Papiergeldsystem als nicht in Gefahr angesehen hatte, sollte dies neu überdenken. Dass man auf Klopapier Billionensummen aufschreibt oder auf einer Platinmünze 1 Billion Dollar vermerkt und das am Ende Geld nennt, ist ein Ausdruck von allergrößter Not. Es herrscht Panik.

Die Medien sprechen von einem "tollen" Trick. Manche nennen es gar genial, weil die US-Regierung eine Gesetzeslücke gefunden hat und sich so sich ihrer schweren Schulden zum Großteil entledigen kann. Der dreiste Plan: Die USA erstellt eine einzige Platinmünze und gibt ihr den Nennwert 1 Billion Dollar. Einfach so. Daraufhin reicht sie dann an diese besondere Münze an die Notenbank FED als Sicherheit ein und lässt sich den Gegenwert in "echten" Dollars ausbezahlen. Wer sich noch nicht an den Kopf gegriffen hat, der kann das jetzt gerne nachholen.

Jeder weiß, dass alles, was juristisch oder technisch korrekt ist, nicht automatisch auch wirtschaftlich, gesellschaftlich und vor allem ethisch korrekt ist. Wir können an dieser Stelle immer und immer wieder das Gleiche wiederholen: Würde sich irgendein Land auf der Erde mit gedrucktem Geld seiner Probleme entledigen können, dann hätte das afrikanische Land Simbabwe keine Probleme. Doch das Land ist bankrott.

Das Gleiche erwartet die USA. So oder so ist die Staatspleite nicht aufzuhalten. Dass man überhaupt schon zu Tricks greifen muss, ist doch schon ein Beweis für das Elend. Nicht dass man das Problem zu geringer Einnahmen und zu großer Ausgaben in Angriff nimmt, nein, man sucht Schlupflöcher in Gesetzestexten. Das ist krank. Ein völliger Irrsinn. In Panik wird hier versucht zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Das amerikanische Schiff droht zu sinken.

Überhaupt – diese Art der Zauberei muss doch jeden Betrachter in höchste Alarmbereitschaft versetzen. Auch die Medien. Anstatt den Leuten die brenzlige Lage zu erläutern, geben sich die Medien hin und feiern eine Idee, die keinen Grund zum Feiern liefert

Ist Ihnen aufgefallen, wie schnell sich die Beträge in den letzten Jahren erhöht haben? Noch vor wenigen Jahren, das war vor dem Ausbruch der Finanzkrise, da wurden die Beträge in Millionen ausgegeben. Eine odere mehrere Millionen waren viel Geld. Kaum war die Finanzkrise ausgebrochen sprang man mit einem Schritt in den Milliardenbereich und das ungeniert sogar gleich in den dreistelligen. Und jetzt? Man redet von einer Billion, als sei das ein Klecks. Eine Nichtigkeit. Wie schnell Geld seinen Wert verliert, sieht man an diesem Werdegang.

Niemand will über Inflation und Inflationsgefahren reden, aber über Billionensummen wird gesprochen, Billionen werden gar erfunden. Nein, das klingt nicht mehr normal, das klingt krank. Auch Simbabwe hatte sich auf solche "Tricks" eingelassen. Kurz vor dem Bankrott druckte das Land die 100-Billionen-Simbabwe-Dollar. Geholfen hat es auch nicht.

Es herrscht Alarmstufe rot. Auch die USA ist in ihren letzten Atemzügen. Die Gefahr wird sein, wen sie mitnimmt, wenn sie umfällt.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr

start-trading Team

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