Indikatoren-Trading

Das Chaos, oder sollte man gleich Elend dazu sagen, beim Bau des Berliner Großflughafens (BER) geht munter weiter. Erneut soll die Eröffnung verschoben werden, wieder soll es teurer werden. Bei soviel Durcheinander sei folgende Frage erlaubt: Wer ist eigentlich der Profi bei diesem Projekt? Wowereit und andere, die in der Verantwortung sind, sind keine Experten für den Bau eines Flughafens. Ob sie Projekte "on time and budget" abliefern können, wissen wir auch nicht. Nur Eines ist sicher: So viele Fehler kann man nur machen, wenn es das eigene Portemonnaie nicht betrifft. Ein Armutszeugnis für Deutschland.

Wir reden hier von Berlin. Von der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Alle Welt blickt auf die Geschehnisse in der Metropole. Vor allem blicken die internationalen Investoren und Beobachter auf die Unfähigkeit der Deutschen, die nicht in der Lage sind, einen Flughafen auf die Beine zu stellen. Ist das "made in Germany"? Soll man sich so Qualitätsarbeit aus Deutschland vorstellen? Wo sind die fachkundigen Deutschen, mit ihren berühmten Ingenieuren, die jede Arbeit besser machen wollen als der normale Durchschnitt?

Weit und breit ist nichts von Qualität aus deutschen Landen zu sehen. Immer wieder finden sich Mängel in diesem Projekt, die einfach nicht sein dürfen. Jedenfalls nicht mehr zu diesem Zeitpunkt. Das letzte Fauxpas ist auch schon bekannt: Der Flughafen wird bei der Bereitstellung schon zu klein sein. Er ist falsch geplant worden. Bereits jetzt weiß man, dass die Kapazitäten nicht ausreichen werden und ein Folgeprojekt von Nöten ist. Natürlich werden dafür wieder neue finanzielle Mittel benötigt werden. Was soll das Ganze, darf sich jeder Bürger des Landes fragen. Warum werden hier Milliardengelder, bisher 4,3 Milliarden Euro, aus dem Fenster geworfen und das Ansehen des Landes so beschädigt? Und vor allem, wo bleiben die Konsequenzen?

Wenn jemand keine Haare schneiden kann, dann wird er im Friseurladen entlassen. Wenn jemand einen Tisch bauen soll, aber nicht tischlern kann, dann muss er sich einen anderen Beruf suchen. Und wenn jemand keinen Flughafen bauen kann? Was passiert dann? Dann wird einfach mehr Geld gefordert und weiter probiert und probiert. Bis wohin soll das Elend noch gehen?

Der Grund, warum hier so geschludert wird, ist im Wesentlichen, dass es nicht das eigene Portemonnaie der Beteiligten betrifft. Niemand verliert etwas von seinem Hab und Gut. Nicht von seinem Einkommen oder von seinem Ersparten. Es gibt scheinbar auch keine Konsequenzen. Das macht die unprofessionelle Vorgehensweise bei diesem Projekt eben so einfach.

Der Bau des Flughafens ist ein einziges Chaos. Projekttechnisch ist es ein Negativbeispiel. Ein Beispiel, das man Schülern und Studenten zeigen könnte, wie man ein Projekt nicht durchführt. Verloren hat nicht nur der Steuerzahler, dem immer mehr Geld abgepresst wird, vor allem hat auch der Standort Deutschland an Ansehen verloren.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr

start-trading Team

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