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In den letzen Jahren geht es verstärkt ums Geld. Es wandert von einer Hand in die nächste. Dabei geben die Bürger ihr Geld dem Staat, der Staat gibt es den notleidenden Nationen, diese geben es den Banken, diese verzocken es wiederum im Finanzkasino. Die einen brauchen es um damit Löcher zu stopfen und Schieflagen zu beheben. Die anderen wollen ihr Geld schützen und suchen Anlagemöglichkeiten. Das ist jedoch gar nicht so einfach.

Um die Steuerabgaben kommt der Bürger nicht herum. Er kann nur versuchen, sein Erspartes in Sicherheit zu bringen. Zum Beispiel kann er es bei einer Bank lagern, dann schwelt jedoch die Gefahr, dass seine Bank vielleicht pleite geht. Das wäre nicht neu, wie man in der Vergangenheit öfter beobachten konnte. Dann wäre das Geld trotz Einlagensicherungsfonds, welcher beschränkte Kapazitäten hat, verloren.

Legt der Bürger sein Geld unter das Kopfkissen, dann ist das Geld zwar schön in der Nähe, doch dann frisst die Inflation sein Geld, weil die Papierscheine zu Hause ihre Kaufkraft verlieren. Dann vielleicht doch zur Bank bringen?

Richtig was zu holen gibt es bei der Bank ja auch nicht. Für Tagesgeld gibt es nur 1% Zinsen. Das ist nicht berauschend, da die inoffizielle Inflationsrate bei 12% notiert. Auch in diesem Fall würde das Geld auf dem Konto weniger werden, ohne dass der Anleger etwas dagegen machen kann.

Festgeld kann ebenso nicht als Anlage in Betracht kommen, weil in solch schwierigen Zeiten der Mensch sein Geld verfügbar haben möchte. Die Gefahr ist zu groß, dass es irgendwo "festliegt" und mit einer Bank bzw. einer Investition untergeht.

"Untergehen" ist ein gutes Stichwort. Schifffonds oder Immobilienfonds sind in letzter Zeit des Öfteren geschlossen worden. Die haben im wahrsten Sinne des Wortes das Geld der Anleger versenkt. Also auch das Geld einem Institut (Experten) anzuvertrauen, hat sich als falsch bzw. als ein Trugschluss herausgestellt. Es ist wirklich schwer in der heutigen Zeit sein Geld in Sicherheit zu bringen. Was also tun?

Großer Beliebtheit erfreuen sich die Immobilien. Das gute Betongold soll unumstoßbar das Ersparte sichern. Folgender Denkfehler wird hier gerne gemacht. Es ist ein Unterschied, ob Sie die Immobilie mit eigenem Geld kaufen oder über einen Kredit durch die Bank erwerben. Denn dann gehört das Haus oder die Wohnung der Bank bis Sie den Kredit vollständig abbezahlt haben. Das Abbezahlen über die komplette Laufzeit scheint in Krisenzeiten gar nicht so einfach zu sein, wie man in Spanien, in Irland und in den USA verfolgen kann. Dann wären ihre Anzahlung und das bereits Getilgte auch dahin. Es ist verzwickt.

Wohin man sein Geld auch bringt, die Gefahr, dass es verpufft und verloren geht, ist permanent vorhanden. Die Zeiten für Geld, für Vermögen und Erspartes sind eben schlecht. Es müsste etwas geben, was nicht im Grundbuch steht, etwas, was nicht im Sparbuch ausgewiesen ist, etwas, was man mit sich herumtragen könnte und etwas, was einen inneren Wert hat, das wäre ein ideales und vor allem sicheres Aufbewahrungsmittel für Ihr Erspartes.

Vielleicht hat ein Leser eine Idee?

 

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr

start-trading Team

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