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Mit Sorge verfolgen die Bürger den Verlauf der europäischen Krise. Besonders der Teil, wie mit anderen Nationen umgegangen wird und wie deren Wirtschaften zu Grunde gerichtet werden, ist sehr besorgniserregend. Mit Sorge wird auch die immer größere Machtfülle Brüssels verfolgt, die ganz und gar nicht zu einer Demokratie passt. Das absichtliche Ruinieren von Staaten und deren Wirtschaften kann nicht nur Zufall sein, da alle Beteiligten wissen, welche Konsequenzen ihr Handeln hat. Die Schlussfolgerung: Die Krise ist gewollt.

Es klingt nicht überzeugend, wenn die Euroetter so tun, als könnten sie die Folgen ihrer Entscheidungen nicht abschätzen. Zum Beispiel was der Umgang mit Schuldenstaaten (hier Griechenland) für das Land und seine Bürger bedeutet. Ergo: Die EU weiß, was sie macht.

Nehmen wir an, die EU will die Wirtschaften ihrer Länder zu Grunde richten, um sie dann wieder aufzubauen. Natürlich kontrolliert und nicht alle Staaten auf einmal. Wäre das nicht möglich? Denn es ist so, dass Kriege in der heutigen Zeit kein geeignetes Mittel mehr sind, um neue Territorien einzunehmen. Siehe USA, wo jeder weitere Krieg zum einen nicht mehr bezahlbar ist und zum anderen die Bevölkerung diesen Weg nicht unterstützt.

Nehmen wir ferner an, dass der Traum an fortwährendes Wachstum ausgesträumt ist. Wirtschaften können nicht endlos wachsen, auch das muss irgendwann eingesehen werden. Unternehmen müssen scheitern und Platz für andere, neuere Unternehmen zu machen. Krisen müssen durchlebt werden um Raum für Erneuerungen und Ideen zu geben. All das passiert in unserer Welt derzeit nicht.

Hinzu kommt, dass Konjunkturpakete nicht mehr fruchten. Jede Art von Stimulation hilft nur kurzfristig und mündet später in eine noch größere Krise. Wer sich über die Wirkung der Konjunkturpakete in den USA und Europa Gedanken macht, braucht nur nach Japan zu sehen, wo bereits jahrzehntelang Maßnahmen der Stimulation nicht zum Erfolg führen.

Folglich bleiben der EU nicht viele Alternativen, wie sie mit der Krise umgehen kann. Das Spiel weiter zu spielen, wie man es bisher immer gemacht hat, funktioniert einfach nicht mehr. Auch die Aufnahme neuer Schulden durch die Herausgabe von Staatsanleihen, um alte zu bezahlen, hat in der Vergangenheit zwar Zeit gebracht, aber nicht zu einer Linderung des ursächlichen Problems geführt. Nämlich dem, dass das Wachstumsdogma sein Ende gefunden hat und Arbeit nicht mehr für alle verfügbar ist.

Sollten die Menschen keine Arbeit haben, dann werden sie auch nichts mehr einkaufen können. Insofern wird das Rad des nie enden wollenden Wachstums so oder so anhalten. Zudem werden Menschen ohne Arbeit den Regierungen die Schuld an ihrer Lage geben (siehe Mittelmeerländer) und ihre Wut an den Verantwortlichen auslassen. Die Lage ist daher kritisch.

Als Konsequenz muss etwas Grundlegendes in der EU passieren. Etwas, was zwar sehr wehtut, nämlich das absichtliche Zerstören bereits funktionierender Wirtschaftsräume, um sie nachher zum Wohle aller wieder aufzubauen. Sozusagen neue Aufbaujahre für einen Kontinent, der sich dann wieder in blühende Landschaften entwickeln soll. Dann gäbe es auch wieder Arbeit für viele.

Das klingt sehr weit hergeholt, doch manchmal sind auch Gedanken erlaubt, die weit über den Tellerrand hinausblicken. Das absichtliche Zerstören von funktionierenden und noch werthaltigen Dingen mag abstrakt klingen, ist jedoch keine Seltenheit. Man erinnere hier an die Abwrackprämie für PKW, bei der noch gut erhaltene Fahrzeuge in die Schrottpresse gesteckt wurden. Auch in Griechenland versucht man das letzte Fünkchen wirtschaftlicher Tätigkeit zu verschrotten. Sieht man sich an, wie gnadenlos die europäische Führung versucht, dieses Land in die Knie zu zwingen, dann kann man nicht mehr von Zufall sprechen.

Im Film heißt es "… denn sie wissen nicht, was sie tun". Ganz anders verhält es sich bei den sogenannten Eurorettern, diese handeln in der Realität. Sie können nicht behaupten, nicht gewusst zu haben, was für ein Unheil ihr Handeln über die Menschen und den Kontinent bringt.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr

start-trading Team

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