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Viele Trader wollen schnell die erste Million machen. Diese ist bekanntlich die schwerste, danach soll es wesentlich einfacher zur zweiten gehen. Vom schnellen Geld träumen so viele, für die meisten bleibt es aber ein Traum. Zum Albtraum wird es, wenn mehr verloren wurde, als man hatte. Dann muss man den geplatzten Millionen-Traum monatlich auch noch abzahlen. Wer schnell an Geld kommt, verliert dieses auch schnell wieder, das ist das Gesetz des Traderlebens.

Mit ganz großen Hoffnungen beginnen Trader mit dem Handel von Devisen, Knockoutprodukten und CFDs. Man hat sich im Internet schlau gemacht, hat Börsenliteratur gewälzt und sich Wirtschaftswissen angeeignet. Der Neuling saugt auf, was er nur bekommen kann. Die Materie Trading ist aber auch eine besondere schöne. Börse im Allgemeinen ist so spannend, da kann man niemandem die erste Euphorie verübeln.

Das Besondere an der Börse ist, dass niemand weiß, was morgen passiert. Die Spannung steckt in dem Unerwarteten. Jeden Tag verändern sich Preise für Dinge, die sich nicht ändern. Und niemand weiß warum. Es mangelt nicht an Gründen für Anstiege oder den Fall von Kursen, aber den wahren Grund kennt niemand, da wären wir wieder bei der Spannung.

Die Kombination macht es:

Zum einen verspricht der Markt Spannung von Aufs und Abs, zum anderen hat der Trader die Zügel in der Hand, mit kurzfristigen Entscheidungen an den Bewegungen zu partizipieren. Das zieht viele in den Bann. Der Trader will dem Markt beweisen, dass er ihm ein Schnäppchen schlagen kann. So sollen die Marktbewegungen ausgenutzt werden, die sich täglich bieten.

Dabei ist Trading ein schnelles Geschäft ist, es soll also schnell Geld gewonnen werden. Damit wären wir schon beim wesentlichen Problem. Das ist der Hauptgrund, warum 80% der Trader Pleite gehen. Sie wollen zu schnell ein Vermögen machen. Sie wollen auf dem Weg zur ersten Million eine Abkürzung nehmen. Diese Abkürzung ist brandgefährlich, steinig und meist schmerzhaft. Nur wird das keinem Trader gesagt.

Es ist wie bei einer Münze. Es gibt immer zwei Seiten. Man kann einem gierigen Trading Anfänger, nennen wir ihn "Zocker", von Profiten erzählen, die bei mehreren hundert Prozent liegen, dann bekommt er große Augen und Ohren und einen wässrigen Mund. Nur fehlt bei dieser Story die zweite Seite der Münze. Nämlich, dass man nur viele Prozente Rendite erzielen kann, wenn man sich auch viel an Risiko auflädt. Es geht nicht anders.

Sie können mit kleinen Positionen nichts falsch machen, Sie können aber auch nur wenig gewinnen. Wenn Sie mit großen Positionen hantieren, dann können Sie enorm viel verdienen, aber Sie tragen auch das Risiko. Wer sehr viel einsetzt, kann eben auch sehr viel verlieren. Wer sich über dieses Marktgesetz im Klaren ist, der darf jede Strategie anwenden, die er möchte.

Wichtig ist zu verstehen, dass es keine Rose ohne Dornen gibt. Man kann einem angehenden Trader diesen Sachverhalt nicht oft genug erklären. Er hört es auch, nur geht es auf der einen Seite rein und auf der anderen Seite wieder raus. Trader sehen die Kursbewegungen und sagen sich, das kann ich auch. Dann legen sie los. Der einzig wahre Lehrmeister eines Traders ist der Kapitalverlust. Nur wenn jemand sein Geld verloren hat, wenn der Verlust schmerzhaft war, dann vielleicht wird er sich dem Lernen öffnen. Vorher nicht.

Es ist an der Börse so, dass fast alle, die schnell an einen ansehnlichen Profit gekommen sind, diesen auch schnell wieder verlieren. Schauen Sie nur, was aus den vielen Gewinnen beim Neuer-Markt-Boom geblieben ist. Nichts. Das ist nicht nur an der Börse so, auch Lottomillionäre sind völlig überfordert mit dem großen Gewinn und verlieren diesen wieder.

An der Börse funktioniert das dann so, dass der Trader nun denkt, dass mit dem schnellen Geld ist ja ganz "easy". Er betrachtet nur die eine Seite der Medaille. Wieder setzt er viel ein, geht ein zu großes Risiko ein und verliert diesmal. Der Absturz ist dann äußerst schmerzhaft, weil der Trader bei jedem Kursrückgang mehr Geld einsetzt um den Verlust auszugleichen.  Er ist mental überzeugt, dass das Geldverdienen an der Börse "easy" ist. Das ist es aber nicht.

Vielleicht gibt es genau deshalb folgendes Sprichwort, welches sich an dieses Thema anlehnt: "Jeder gute Trader war mindestens einmal in seinem Leben pleite". Wenn der Trader wieder bei Null anfängt, dann diesmal mit neuen Vorzeichen. Er ist geläutert.

Wenn dann die Phase des Lernens erreicht wird, dann erkennt der Trader, was er zuvor falsch gemacht hat. Vor allem lernt er dass es keine Abkürzung auf dem Weg zur ersten Trader Million gibt. Tatsächlich ist der Börsenhandel zwar spannend, aber doch monoton. Das heißt, man kommt nur in kleinen Schritten vorwärts.

Auch mit kleinen Gewinnen kann man ein Vermögen zusammen traden. Das ist den meisten Tradern aber nicht bewusst. Das Tradinkonto füllt sich wie von selbst, wenn man kontinuierlich Gewinne mitnimmt. An Gewinnmitnahmen ist bekanntlich noch niemand verarmt.

Wir wünschen allen unseren Lesern ein kluges Händchen auf ihrem Weg zur ersten Million.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr

start-trading Team

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