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Der DAX hat seine Korrekturphase eingeläutet. Für die nächsten Stunden sollten fallende Notierungen dominieren. Mit der ersten Abwärtsbewegung am Vormittag ist der Grundstein für weiter fallende Notierungen gelegt worden. Wo sollte man jetzt Short gehen? Wo liegen die nächsten Marken, die der DAX ansteuern wird? So könnte der mögliche Nachmittagsverlauf für den Index aussehen:

 

Gleich zu Beginn des Handelstages konnte der DAX die Vorlage der Futures nicht nutzen um neue Jahreshochs anzugehen. Die Käufer sind außer Puste. Seitenstechen machte sich unter den Bullen breit und die ersten Anleger nahmen Gewinne mit. Der DAX fiel im ersten Schwung bis auf 6367 Punkte, das war die Phase 1 (W1).

 

Aktuell folgt Phase 2 (W2), bei der die Anleger bei Kursen unter 6400 Punkten Kaufkurse sehen und noch in den Markt wollen. Diese generieren Nachfrage und hieven den DAX wieder hoch. Außerdem hoffen die Käufer auf den amerikanischen Markt. So wie die Tage zuvor soll der DAX am Nachmittag seinen Verlust wettmachen. Das lockt Käufer in den Markt. Der Index steigt.

 

Dann kommt die Ernüchterung in der Phase 3 (W3). Diejenigen, die den Ausstieg heute Morgen verpasst haben, werfen bei dem Rücklauf ihre Papiere auf den Markt. Sie haben den Finger bereits auf dem Verkaufsknopf. Das wird so im Bereich 6416-6422 Punkte sein. Außerdem sind auch diejenigen gewarnt, die erkannt haben, dass ein weiterer Durchmarsch für den Index nicht so einfach möglich sein wird. Auch diese Anleger wissen, was die Stunde geschlagen hat und veräußern ihre Anteilsscheine in den steigenden Markt hinein.

 

Die Kursverluste nehmen zu und der Index fällt immer weiter. Von den amerikanischen Indizes kommt heute keine Unterstürzung, denn die fallen auch. Der Computerhandel erledigt den Rest. Die Rechner verkaufen, weil die Kurse fallen, weitere Rechner verkaufen, weil gefallene Unterstützungen Stopp-Loss-Aufträge auslösen, noch mehr Rechner verkaufen. Die Verkaufsorgie endet unter 6300 Punkten, bei ungefähr 6278 Punkten und beendet damit die Phase 3.

 

In der Phase 4 (W4) kommen zögerlich die ersten Käufer wieder an den Markt zurück. Sie wollen die günstige Einstiegsgelegenheit nutzen. Doch die Dynamik ist erst einmal dahin. Es reicht nur für einen Rücklauf bis 6312 Punkte. Dann kommen wieder die Verkäufer zurück und fangen an, den DAX erneut zu drücken.

 

Der finale Weg ist dann die Phase 5 (W5). Dieser Weg führt den DAX bis auf 6223 Punkte. Da ist erst einmal Schluss und der Markt geht in eine Seitwärtsbewegung über.

 

Die Grafik zum DAX-Fahrplan inklusive der Zielmarken sieht wie folgt aus:

(Stand 13:48 Uhr, 6380 Punkte)

 

 

 

 

Ein Fahrplan ist eine Analyse der aktuellen Marktlage. Er ist aber kein Allheilmittel. Das sollte jeder Trader wissen, der an der Börse agiert. Also immer mit Bedacht handeln. Die Mehrheit der Marktteilnehmer weiß, dass der Index weiter fallen sollte, daher kann es sein, dass schon früher Druck aufkommt. Das muss man einkalkulieren.

 

Mal sehen, ob sich die Shortgelegenheit am Nachmittag bei Kursen über 6400 Punkten ergibt. Zur Signalwand geht es hier.

 

Einen erfolgreichen Handelstag wünscht

 

Ihr

start-trading Team

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