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Der Anstieg der Börsen ist fulminant. Inmitten aller Krisenmeldungen steigen die Indizes Tag für Tag. Und je weniger die Anleger dem Braten trauen, umso steiler steigen die Kurse. Es ist fast so, als ob DAX & Co die Investoren an der Nase herumführen. Shorte doch, wenn du kannst, scheint der DAX zu rufen. Die Anleger sind verunsichert: geht’s jetzt weiter hoch oder bald runter?

 

Die EZB druckt Geld, die amerikanische FED druckt Geld, die Chinesen haben Geld und all das viele Kapital will investiert werden. So fliesst immer mehr Kapital in die Aktienmärkte – wohl wissenend, dass auch Aktien Risiken bergen, aber das wird erst einmal ausser Acht gelassen. Es ist überhaupt so, dass in den letzten Wochen nur die positiven Meldungen Gehör finden. Es breitet sich Optimismus aus.

 

Die Anleger, die bereits bei Tiefstkursen um 5000 Punkte eingestiegen sind, dürfen auch optimistisch sein. Für sie hat sich das Risiko gelohnt. Der DAX notiert heute 20% höher und das innerhalb von nur vier Wochen. Diese Leistung ist beachtlich, da kaum jemand mit dieser Aufwärtsreaktion gerechnet hatte.

 

Für den DAX sieht die charttechnische Lage wie folgt aus (DAX Stand 5960 Punkte):

 

 

Chartanalyse:

Ausgehend von Ende September hat sich ein stabiler Aufwärtstrend gebildet. Die obere Trendlinie wurde bereits letzte Woche erreicht. Seit vier Handelstagen bearbeitet der Index diesen Bereich. Die Dochte der Kerzen zeigen jedoch das Fehlen von Durchschlagskraft, um direkt weiter zu steigen. Zusammen mit dem Widerstandsbereich um 6000-6050 Punkte sollte der Index jetzt erst einmal den Rückwärtsgang einlegen und den bisherigen Anstieg korrigieren.

 

Wie man anhand des Chartbildes erkennen kann, treffen sich die unteren Aufwärtstrendlinie und die letzte Überwindung des letzten Hochs (07.Oktober) im Kursbereich von 5660 Punkten. Diesem Kursniveau kommt besondere Beachtung zu, da hier eine Entscheidung für den weiteren Verlauf gefällt wird.

 

Entweder der DAX dreht wieder nach Norden und nimmt Kurs auf 6300 Punkte oder der DAX fällt unter die Unterstützung und dann hat sich der Aufwärtstrend erst einmal erledigt. Die Chartlage muss dann im neuen Marktumfeld analysiert werden.

 

Egal für welche Alternative der DAX sich entscheidet, es sind erst einmal 300 Punkte minus einzuplanen. Wer den Mumm hat, kann den Weg mitgehen und den DAX shorten. Die Chancen stehen gut.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

start-trading team

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