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Verfolgt man die Bankenpleiten in den USA, so erkennt man, dass die Pleiten in diesem Jahr nachgelassen haben. Im Jahre 2009 und 2010, direkt nach der ersten Finanzkrise stieg die Zahl der Schließungen deutlich an. Während manch ein Beobachter eine Zunahme auch für das Jahr 2011 erwartet hat, ist dies nicht eingetroffen. Nur wenige Banken mussten bisher schließen.

 

Betrachtet man die Zahlen aus dem Jahr 2009 und 2010, dann wurden in der Summe 297 Banken geschlossen, die sich jeweils auf 140 und 157 Banken pro Jahr verteilten. Schaut man sich die Zahlen für dieses Jahr 2011 an, dann sind wir kurz vor dem letzten Quartal bei 73 Banken, die geschlossen werden mussten.

 

In der folgenden Übersicht kann man sich ein Bild über die Verteilung der Pleiten auf die jeweiligen Monate machen. Jede Farbe einer Säule steht für das entsprechende Jahr.

 

 

Unsere Übersicht der US- Bankenpleiten wird von uns jedes Wochenende aktualisiert, nachdem die amerikanische Bankenaufsicht die neusten Zahlen veröffentlicht hat. Die Grafiken und die Liste der Pleitebanken finden Sie unter folgendenden Adressen:

 

 

 

Als im Jahre 2008  die US Bank Lehman Brothers geschlossen werden musste, wurden die amerikanischen Banken ganz schön durchgeschüttelt. Damals wurden täglich auch größere amerikanische Banken geschlossen. Manche mussten verstaatlicht werden oder wurden aufgekauft und auf diesem Weg gerettet.

 

Besonders im September 2008 haben die Beobachter die Luft angehalten. Im Schnelldurchlauf wurde die Bankenwelt verändert. Folgender Ausschnitt zeigt die damaligen Ereignisse:

 

Mitte des Monat ist es dann soweit: Lehman Brothers ist bankrott. Für die Investmentbank gibt es keine Rettung mehr.

 

Im gleichen Atemzug wird der Rivale Merrill Lynch von der Bank of America übernommen.

 

Fannie Mae und Freddie Mac werden verstaatlicht, der Staat übernimmt also die Kontrolle.
Die Aktienkurse stürzen um jeweils mehr als 80% ab.

 

US-Notenbank rettet angeschlagenen Versicherer AIG:
Die US-Notenbank leiht der American International Group (AIG) bis zu 85 Milliarden Dollar und übernimmt zum Ausgleich 79,9% der AIG-Aktienanteile.

 

Die angeschlagene HBOS Bank wird durch Übernahme von Lloyds gerettet.

 

US-Bank Washington Mutual bricht zusammen. Teile der Bank werden von JP Morgan Chase übernommen.

 

Notverkauf: Citigroup kauft die US Bank Wachovia.

 

Die Regierungen Belgiens, der Niederlande und Luxemburgs retten den belgisch-niederländischen Finanzkonzern Fortis durch Verstaatlichung.

 

Rettung: Eine Gruppe deutscher Geldinstitute rettete die Münchner Immobilienbank Hypo Real Estate.

 

 

Die Adresse zu diesem Rückblick und zu den weiteren Monaten finden Sie hier.

 

Die Jahre nach der ersten  Finanzkrise waren geprägt durch sich häufende Schließungen der der US-Banken. Doch dieses Jahr ist es eher still. Ist nun alles wieder in Ordnung oder ist das die Ruhe vor dem Sturm?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

start-trading Team

 

 

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