Buchtipp

Der deutsche Aktienindex DAX macht es den Anlegern dieser Tage nicht leicht. Getrieben duch die Gier, einen guten Einstieg zu verpassen, gehen vermehrt Investoren in den Markt. Gleichzeitig haben die Investoren aber auch Angst, bei einem Absturz im Markt investiert zu sein. Man will die Rose, aber ohne Dornen – ein Ding der Unmöglichkeit. Dies spiegelt sich auch im Chartverlauf wieder.

 

Jetzt ist offensichtlich, dass an der Börse eine Partei richtig liegt und die andere falsch. Entweder steigt die Aktie, die man gekauft hat oder sie fällt. Über die aktuellen Sorgen des Marktes wurde in diesem Blog schon ausgiebig geschrieben. Die Sorgen der Marktteilnehmer äüßern sich in einer erhöhten Volatilität der Börsen. Eben noch war der Markt im Minus, dann wiederum im Plus, und jedesmal natürlich anders, als die meisten Trader es erwartet haben.

 

Ein Markt, der oft hoch und herunter geht, der die Richtung immer wieder schnell verändert, der wird gerne als ein Tradingmarkt bezeichnet. Eine langfristige Trendrichtung ist nicht auszumachen, aber kurzfristig lässt sich mit Einstiegen an Überstützungslinien und Widerstandsmarken Geld verdienen.

 

Was aber derzeit an den Märkten läuft, ist fernab jeder Realität. Stündlich ändert sich die Meinung der Teilnehmer. Täglich wechseln sich Sonnenschein und Regen ab. Man kann anhand der lezten zehn Handelstage gut erkennen, wie verloren der Markt derzeit ist.

 

Überall sind Schlaglöcher zu sehen:

 

 

In der Charttechnik werden die Löcher als GAPs bezeichnet. Es ist für keinen Markt gut, wenn die Angst sich so sehr im Chartverlauf ausdrückt wie dieser Tage. Die Interpretation der GAPs ist eher besorgniserregend als eine Art Chance. Wenn fast jeder Tag mit einem Sprung in die eine oder andere Richtung eröffnet, dann ist kein Fundament mehr für eine saubere Finanzanlage gegeben. So eine Phase herrscht zur Zeit am Markt.

 

Eine Börse handelt die Zukunft, so sagt man und die Zukunft ist nicht rosig. Entsprechend kann die Börse nicht steigen. Die Börse ist irrational, so sagt man, aber die Börse kann nur für eine gewisse Zeit die Realität ausblenden und die Realität ist düster.

 

Somit wird der Anleger nicht darum herumkommen, sich der Realität zu stellen. Je mehr Schlaglöcher im Chart zu sehen sind, umso kaputter ist der Markt. In der Einleitung hiess es, es gibt keine Rosen ohne Dornen. Um in der Sprache der Rose abzuschliessen: die Aussichten sind nicht rosig.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

start-trading Team

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