Indikatoren-Trading

Fallende Kurse voraus, so war das Kommando des gestrigen Handelstages. Die Angst hat die Anleger mal wieder überkommen. Das verhiess nichts Gutes, und wie das nun einmal im Herdentrieb ist, alle rannten gleichzeitig zum Ausgang. Der Index fiel ohne Gegenwehr.

 

Überraschenderweise für die Investoren soll Griechenland, das Land der Götter, seine Schulden nicht begleichen können und deshalb droht nun ein Schuldenschnitt. Das bedeutet, die Anleger müssen auf einen Teil ihrer Investition verzichten.

 

Was seit Jahrtausenden normal war, nämlich dass derjenige der investiert auch seinen Einsatz verlieren kann, wird heutzutage als Überraschung aufgenommen.  Scheinbar haben sich die Investoren zu sehr auf die Rettungsaktionen der Regierungen verlassen.

 

Und während an den Märkten die Schuldenkrise in Europa verdaut wurde, kam der zweite Donnerschlag. Die Ratingagentur S&P setzt den Ausblick für die USA auf „negativ“. Na endlich, ist man geneigt zu sagen. Die Bewertung dieses von der Pleite bedrohten Landes mit Bestnote ist schon lange nicht mehr haltbar.

 

Das war dann das Aus für den DAX. Weitere Anleger verkauften in Scharen ihre Scheine und der Index fiel noch tiefer. Vom Tagestief konnte sich der Index kaum noch erholen und schloss mit über 2% im Minus. Schlusskurs 7026 Punkte.

 

Betrachtet man noch einmal den Chart aus unserer Analyse „DAX – das kurzfristige Bild„, so erkennt man, dass die fallenden Kurse erwartet wurden. Der Index sollte knapp unter 7000 Punkten notieren und möglicherweise auf den ehemaligen Trendkanal aufsetzen.  Unsere Analyse erweist sich bisher als richtig.

 

 

Die Spannung wächst nun, aus der Frage heraus, wann der DAX seine Umkehr vollzieht und wieder nach Norden losspurtet. Entweder bereits gleich unter 7000 Punkten, oder erst bei 6950 Punkten, oder spielt der Index die „große“ Variante und versucht auch noch 6900 Punkte zu erreichen?

 

Wie bereits in der Ursprungsanalyse erwähnt, der allerletzte Halt  für den aktuellen Rücklauf sind 6900 Punkte. Spätestens dort kommt es zum Showdown zwischen den Käufern und den Verkäufern am Markt . Dort wird entschieden, ob die obige bullische Variante Bestand hat, oder ob eine neue Analyse erarbeitet werden muss, bei der viel tiefere Kurse zu erwarten sind.

 

Es ist die finale Schlacht, die möglicherweise die kommenden Wochen entschieden wird. Was passiert unter 7000 Punkten? Wann findet die Umkehr statt? Es wird spannend.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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