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"Der Kampf gegen die Inflation beginnt", so titelt das Handelsblatt in seiner Freitagsausgabe. Als Titelbild ist wieder einmal ein grimmig dreinschauender EZB-Präsident Trichet zu sehen. Die Inflation wird nun als Bedrohung für die Währungsstabilität angesehen, obwohl sie doch noch vor wenigen Jahren als Gefahr ignoriert wurde.

Man kann sich den Mund fusselig reden (oder schreiben) und doch scheint es  es einigen Menschen an der Vernunft oder am Glauben an sich selbst zu fehlen. Der gesunde Menschenverstand kann doch normalerweise eins und eins zusammenzählen. Wenn die Märkte mit Geld geflutet werden, dann gibt es eine Unmenge an zuviel Geld bei gleichbleibendem Angebot. Wenn viel Geld im Umlauf ist, dann ist das einzelne Geld weniger wert und man muss mehr davon aufbringen, um das gleiche Gut zu erwerben. Das ist dann Inflation.

Ausgelöst durch die Finanzkrise haben die Zentralbanken die Märkte bereits seit 2008 mit massiven Hilfen gestützt.  Das bedeutet, dass die Gefahr von Inflation seit zwei Jahren bekannt ist. Der Mensch konnte also sein Erspartes bereits seit zwei Jahre in Sicherheit bringen. Wer das nicht getan hat, darf nun in den Medien von der Inflationsgefahr lesen und sich ärgern.

Damals wollte niemand etwas von Inflation hören. "Kann überhaupt nicht sein", wurde abgewunken. "Die Zentralbanken haben alles unter Kontrolle", hiess es woanders. Die dreistesten Kommentare waren diejenigen, die meinten "Inflation ist doch gut, kann man sich doch seiner Schulden schneller entledigen". Wenn diese fixe Idee mit der Entschuldung mal nicht nach hinten losgeht. Die Preissteigerung kann enorm werden.

Der ideale Schutz gegen Inflation sind Edelmetalle wie Gold und Silber. Diese Erkenntnis ist nicht neu und schon seit Jahrtausenden bekannt. Der Grundstein für eine massive Inflation wurde mit den schnellen Leitzinssenkungen nach der Lehman Pleite gelegt. Damals vor drei Jahren notierte  Gold bei noch bei 700$ pro Unze.

 

 

Folgende Artikel begleiteten den Anstieg des Goldpreises:

 

 

Mai 2010 – Gold bei 1233$/uz:

Goldpreisanalyse – neues Kursziel: 1435$

 

 

August 2009 – Gold bei 955$/uz:

Goldpreis – neue Kursziele – Etappenziel: 1234$

 

 

Januar 2009 – Gold bei 900$/uz:

Goldpreisanalyse – bald über 1000$/uz

 

 

Juni 2008 – Gold bei 800$/uz:

Goldpreis – es geht bald los

 

Und heute? Der Goldpreis schloss letzten Freitag, am 08.April 2011, bei 1474$/uz.

Jeder will noch Papiergeld gegen Gut tauschen, solange das noch möglich ist. Daher sind Rohstoffe in den letzten Jahren enorm im Preis gestiegen. Lebensmittel sind vielfach teurer geworden. Die Industrie kann die Teuerung nur noch durch Mogelpackungen verstecken. Auch das Jahr 2011 begann wieder mit vielen Teuerungen. Die Inflation ist da und frisst bereits das Ersparte der Bürger auf.

Begleitet wird der Anstieg des Goldpreises mit einer Statistiklüge (laut Statistischem Bundesamt beträgt die Inflation nur wenige Prozent) und einer ständigen Wiederholung von Experten, dass Gold bereits zu teuer ist. Aber was ist zu teuer? Als Gold von 300$ auf 600$ gestiegen war? Oder auf 900$? Und wenn Gold bei 3000$ notiert, waren dann die Preise heute nicht günstig?  Teuer liegt immer im Auge des Betrachters.

Der gesunde Menschenverstand meint; lassen Sie sich nicht von Beteuerungen seitens Politik und Anderen vom richtigen Pfad abbringen. Der Grund, warum Gold so unaufhörlich steigt, liegt in seinem inneren Wert. Es ist nicht manipulierbar, es ist nicht durch die Druckerpresse vermehrbar. Die weltweiten Rettungsmaßnahmen für Banken, Industrie und Staaten benötigen immer mehr frische Banknoten, diese heizen die Inflation weiter an. In Anbetracht der starken Verwässerung des Papiergeldes kann Gold und Silber nur weiter steigen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

start-trading Team

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