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Der Goldpreis marschiert weiter. Unaufhaltsam wurden heute morgen bereits 1360$ pro Unze erreicht. Zum Etappenziel von 1435$/uz ist es nicht mehr weit. Sehen Sie noch einmal die folgende Grafik an, die vorherige Analyse zum Goldpreis lesen Sie hier. Auf die Gründe des aktuellen Anstiegs geht dieser Artikel ein.


Aktuelle Situation:


Diese Woche hat ein neues Stadium der Krise begonnen. Am Dienstag, den 05.Oktober, hat die Bank of Japan (BoJ) ihre Leitzinsen auf Null gesenkt. Nachdem Japan bereits zuvor am Devisenmarkt eingegriffen hatte, um die Stärke seiner Währung YEN zu bremsen, ist die Leitzinssenkung eine Vorlage für einen Währungsschlacht aller Nationen.


Das Ziel der japanischen Zentralbank ist es, die Grundlage zu schaffen, damit Japan seine eigenen Produkte auf dem Weltmark günstiger anbieten kann. Alle anderen Länder wollen natürlich das Gleiche; nämlich, dass ihre eigene Währung gegenüber anderen Währungen niedrig notiert. Die Absicht ist eine bessere Wettbewerbsfähigkeit.


In der Vergangenheit gab es natürlich auch schon Leitzinssenkungen, aber diese waren unter den Zentralbanken abgesprochen. Der Alleingang Japans hat nun viele Staaten in Aufruhr versetzt. Müssen sie doch nun zusehen, dass sie schnellstmöglichst mitziehen und ebenfalls ihre Leitzinsen senken, oder, wenn das wie zum Beispiel im Fall USA nicht mehr geht (die sind bereits bei Null), dann noch mehr Anleihen aufkaufen.


In der Zukunft muss man sich auf folgende Schlagwörter einstellen: Abwärtungsspirale, Währungskrieg, Währungsschlacht, Handelsbarrieren usw.


Die Chinesen haben ihre Währung bereits seit längerem an den US-Dollar gebunden. Der Vorteil liegt auf der Hand: was auch immer der Dollar macht (steigt oder fällt) in seinem Schatten tut das die chinesiche Währung auch und notiert dadurch immer tiefer als die amerikansiche Währung. Die USA schimpfen, haben schon des Öfteren eine YUAN Aufwärtung gefordert und seit kurzem chinesische Produkte mit Strafzöllen belegt, doch das kümmert die Chinesen nicht wirklich. Weiss doch jeder, dass die Amerikaner nur noch ein zahnloser Tiger sind.


Bisher hält sich die europäische Zentralbank aus diesem Wettlauf heraus. Die Produkte der europäsichen Nationen verkaufen sich noch gut am Markt, und ob nun nach Amerika oder nach Asien verkauft wird, ist erst einmal egal. Spannend wird sein, wie die europäische Zentralbank reagieren wird, wenn auch die europäischen Länder in den Sog des Abwertungskreislaufs kommen.


In der aktuellen Krise scheint kein Land oder keine wichtige Zentralbank verstanden zu haben, dass durch das Öffnen der Geldschleusen keine Wirtschaft angekurbelt werden kann. Wenn das der Fall wäre, dann hätte Japan schon seit Jahren wieder zur Besserung gefunden, aber Japan liegt am Boden und das schon seit den 90er Jahren.


Ebenso die USA. Die Zentralbank FED hat schon zu Beginn der aktuellen Krise (2007) schnell gehandelt und die Zinsen zügig auf eine Spanne von 0 – 0,25% gesenkt. Doch was hat es gebracht? Nichts! Es funtkioniert nicht, das Probelm der Weltwirtschaftskrise durch noch mehr Geld zu bekämpfen.


Es scheint, als haben die Zentralbanken keine anderen Ideen. Deren einziger Lösungsschritt zur Problembekämpfung ist immer wieder zu monetisieren. Dem Wirtschaftskreislauf aber immer wieder mehr Geld zur Verfügung zu stellen ist falsch.


Die Lösung ist ein Gesundschrumpfen der Wirtschaft und ein Ende der Schuldenorgie.



Gold:

Derzeitiger Goldpreis: 1360$/uz.


Die Flucht in die Notwährung Gold ist im vollen Gange. Sieht man die kommende Überflutung mit Papiergeld auf sich zukommen, muss der Mensch handeln. Nämlich sich gegen die kommende Inflation schützen und das kann man am besten mit Gold. Gold ist Inflationsschutz, da es seinen inneren Wert immer behält.


Gold ist auch Sicherheit. Diese Erkenntnis erreicht nun immer mehr Staaten, Institutionen und Menschen. All diejenigen, welche ihr Vermögen schützen wollen, fliehen in Edelmetalle wie Gold und Silber. Das macht sich nun im Gold- und Silberpreis bemerkbar. Sie steigen und steigen.


Unser Ziel von 1435$ wurde bereits im Mai 2010 ausgegeben. Hierbei handelt es sich wiederum nur um ein Etappenziel. Von weitaus höheren Kurszielen ist auszugehen, sobald das Vertrauen in Staat (Staatspleite) und Währung (Papiergeld) schwindet.


Wir wünschen weiterhin ein goldenes Händchen.


Mit freundlichen Grüßen


Ihr

start-trading Team

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