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Es bleibt spanned um den Goldpreis. Die Unsicherheit ist groß, wie die Wirtschaftskrise weiter verlaufen wird. Die Nachrichten, die Unternehmespleiten, die Bankenrettungen und die Konjunkturpakete lassen bisher nichts Gutes erwarten. Trotz dieser schweren Krise kann sich das Edelmetall bisher nicht über 1000$ festsetzen, aber womöglich bald?


Bisher ist der Goldpreis an der 1000$ Barriere viermal gescheitert. Dise Wiederstandsmarke wird also massiv bearbeitet. Sollte der Goldpreis diesen Widerstand überwinden, dann ist der Weg nach oben frei.


Folgende Kurziele wurden herausgearbeitet:


Kursziele:

Derzeitiger Goldpreis 955$. Sollte der aktuelle Anstieg den Goldpreis über 1000$ führen, dann ist das erste Ziel 1047$ (Ziel 1). Dort kommt es kurz zu einer Verschnaufpause. Diese sollte bei 1016$ (Ziel 2) beendet sein. Dann nimmt das Edelmetall wieder Fahrt auf und erreicht zügig unser aktuelles Etappenziel bei 1234$ (Ziel 3).


Erläuterungen:

Die Gründe, warum Gold steigt, sind vielfältig. Der wichtigste ist die Sorge vor einem Wertverlust des derzeitigen Papiergeldes. Es ist unter Experten heute nicht mehr umstritten, dass die aktuelle Krise später in einer Hyperinflation enden wird. Wir schrieben hierüber bereits im Februar 2009 – Zitat: „…wird diese Krise in eine Inflation, später Hyperinflation münden“ – zum Artikel gelangen Sie hier .


Die Masse an neu gedrucktem Papiergeld wird den aktuellen Wert des Geldes dahinschmelzen lassen. Denn alles was es im Überfluss gibt, ist kaum mehr etwas wert.


Denken Sie zum Beispiel an Wasser . In armen Gebieten, egal wo auf der Welt, leben Menschen vom Regenwasser oder vom Wasser aus dem dreckigen Fluss. Krankheiten sind inklusive. Sauberes Wasser ist ein Luxusgut. Was würden diese Menschen für reines klares Wasser geben? Für diese Menschen ist Wasser ein kanppes Gut und deshalb wertvoll.


Was passiert, wenn es sauberes Wasser im Überfluss gibt? Man schätzt es nicht mehr, es ist nichts Besonders mehr. Man lässt zum Beispiel beim Zähneputzen das Wasser laufen, oder beim Duschen läuft die Brause weiter. Der Wert des Wassers ist soweit gesunken, dass man sogar (eigentlich kostbares) Wasser benutzt, um die Milch für den Capuccino zu schäumen.


Zur Rettung der Finanzkrise drucken die Zentralbanken frisches Geld und zwar soviel die Druckerpresse hergibt. Das Ergebnis ist einfach. Etwas im Überfluss verwässert nur den tatsächlichen Wert. Heute ist ein 500 Euro Schein vielleicht etwas Besonderes, wenn aber alle einen 500 Euro Schein herumtragen, dann hat es jeder. Es ist nicht mehr knapp und somit weniger Wert.


Knapp war auch mal das heutige Papiergeld gewesen. Damals, als es noch eine Goldbindung hatte. Es gab also nur soviel Papiergeld, wie auch als Sicherheit Gold hinterlegt war. Jeder konnte mit dem Papiergeld in eine Bank gehen und auf die Herausgabe von Gold bestehen. Die Goldbindung wurde Anfang der siebziger Jahre aufgehoben, seitdem ist Papiergeld nur noch Monopolygeld. Es wartet auf den Moment, bis jemand es nicht mehr aktzeptiert. Dann ist es wertlos.


Der natürliche Gegner vom Papiergeld ist das Gold und wird durch den Goldpreis angegeben. Je stärker der Goldpreis steigt, umso größer die Angst vor dem Werteverfall des Papiergeldes.


Die Zentralbanken sind Hüter des Papiergeldes. Sie versuchen mit allen Mitteln, den Goldpreis gering zu halten. Das Vertrauen der Bevölkerung in das Monopolygeld muss gewahrt werden. Daher werden regelmäßig Goldbarren aus Beständen der Zentralbänker verkauft. Diese drücken den Goldpreis. Anfang August haben die Zentralbanken der Euroländer, die Schweizerische Nationalbank und die schwedische Riksbank ihr Goldverkaufsabkommen erneuert. Demnach können die beteiligten Notenbanken jährlich 400 Tonnen Gold verkaufen.


Gold ist ein Kapitalschutz. Wenn das Vermögen auch nach einer Inflation noch bestehen soll, dann muss schnellstmöglich umgeschichtet werden. Schlaue Leute haben schon in psychisches Gold investiert, wohlhabende Leute haben sich ebenfalls bereits mit Gold eingedeckt. Staaten tauschen ihre Währungsreserven gegen Gold.


Wie bereits zu Beginn erwähnt: diese Krise wird zunächst in einer Inflation und später in einer Hyperinflation enden. Die Frage ist nicht ob, sondern: wann?


Eines hat die Finanzkrise bei den Menschen bewirkt, sie haben sich mit dem Finanzsystem und dem Geld als Zahlungsmittel auseinandergesetzt.


Erst mit dem Anstieg über 1000$ wird der Goldpreis richtig in Fahrt kommen, bis dahin kann jeder Leser die Zeit nutzen, die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen.


Wir wünschen ein goldenes Händchen.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr
start-trading Team

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