Indikatoren-Trading

Warum spricht man im Allgemeinen vom Immobilienbesitzer? Oder davon, Eigentum zu besitzen? In beiden Fällen ist das Wort „Besitz“ vorhanden. „Besitz“ deshalb, weil Sie etwas nutzen was Ihnen nicht gehört. Der Besitzer nutzt den Gegenstand/das Objekt, dem Eigentümer gehört es. Der Sprachgebrauch ist deshalb soweit verkommen, weil es heute gang und gäbe ist, sich Dinge zu kaufen, die man sich nicht leisten kann. Auch eine Immobile kann sich kaum jemand leisten, doch sehr viele Menschen haben eine Immobilienfinanzierung laufen.


Gerne wird auf die USA verwiesen, wenn man über die dreisten Finanzierungen für Immobilienkäufe spricht. Die Amerikaner haben Darlehen an Menschen vergeben, welche sich eine Immobilie nicht leisten können. Bei uns ist es nicht anders. Nicht so extrem aber auch in Deutschland wurde eine 100% Finanzierung ganz leicht abgewickelt. „Ohne Eigenkapital im eigenen Haus leben“ – „keine Miete mehr zahlen„. Diesen Traum haben die Banken gemalt. Sobald auch nur irgendein Sonderereignis eintritt, bricht die schöne Hochglanzplanung wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Zum Beispiel Arbeitslosigkeit oder extra Kosten für Reparatur und Renovierung.


Was passiert in der Krise?
Die Gefahr für Ihre (noch nicht bezahlte) Immobilie ergibt sich dadurch, dass die Lebenshaltungskosten in der Krise drastisch steigen werden. Die aktuelle Krise wird in eine Inflation, später Hyperinflation münden. Das bedeutet, dass die Produkte des täglichen Lebens schnell im Preis zulegen werden. Gleichzeitig werden Ihre Löhne und Einkommen nicht in der gleichen Höhe mitsteigen. Sie werden dann Ihr ganzes Einkommen für Ihren Unterhalt ausgeben müssen und werden kein Geld mehr für die Rückzahlung des Darlehens übrig haben. Sollten Sie Ihre Raten nicht pünktlich zahlen können, wird die Bank Ihnen eine kurze Frist gewähren, damit Sie das Problem selbst lösen können. Dann wird verkauft – zwangsversteigert.


Was passiert in der Deflationsphase?
Während der Deflationsphase sind die Preise am Fallen. Alles um Sie herum wird günstiger, Ihre Schulden bleiben aber gleich hoch. Das bedeutet, dass Ihre Schulden mehr Wert haben. Diese drücken Ihnen aufs Portemonnaie, da die Schuldenhöhe gleich bleibt, die Löhne aber in der Regel sinken. Die Schuldenlast wird schwerer. Da Ihre Immobilie gleichzeitig auch als Sicherheit hinterlegt ist, fällt der Preis der Sicherheit und Ihre Bank wird Sie auffordern, die Sicherheitslücke zu schließen. Dazu müssen Sie Geld nachschießen. Wenn Sie das nicht können, ist Ihre Immobilie in Gefahr, weil dann die hinterlegte Sicherheit (Immobilie) weniger wert ist, als die ausstehenden Schulden. Um seine Forderungen zu schützen wird die Bank schnellstmöglicht versuchen, Ihre Immobilie zwangszuversteigern.


Was passiert in der Inflationsphase?
Während der Inflationsphase schmelzen Ihre Raten dahin. Die Geldmenge wird wachsen, die Preise auch. Sie werden vermutlich auch mehr Gehalt erhalten (im Sinne des Inflationsausgleiches, nicht, weil Ihr Chef Sie nun besonders würdigen möchte). Die Zahlen in Ihrem Umfeld nehmen größere Formen an. Auch die Geldscheine ändern sich, sodass nun Noten mit größerem Nennwert existieren. Ihre Schulden aber bleiben gleich gering. Sie haben nun viel weniger Schulden als vor der Inflation und können Ihre Schulden leicht abbezahlen. P.S.: Die Möglichkeit der Schuldenverringerung funktioniert nur, wenn Sie durch den obigen Punkt „Was passiert in der Krise:“ nicht erdrückt werden.,


Wie sieht es aus, wenn die Immobilie bereits abbezahlt ist?
In diesem Fall können Sie sich freuen. Ihre Immobilie, auch in der Vergangenheit Betongold genannt, ist ein Sachwert. Dieser wird auch Ihr Haus, Ihre Wohnung während der Krise bleiben und Ihnen ein sicheres Dach über dem Kopf gewähren.




Die Ausarbeitung THE GREAT DEPRESSION besteht aus 11 Seiten.

Aus folgenden Themenbereichen können Sie auswählen:


Seite 1: Einleitung

Seite 2: Aktien

Seite 3: Banken

Seite 4: Einlagen

Seite 5: Gold

Seite 6: Immobilie

Seite 7: Schulden

Seite 8: Staatsbankrott

Seite 9: USA/Dollar

Seite 10: Wirtschaft

Seite 11: Ausblick


Mit freundlichen Grüßen

Ihr
start-trading Team


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