Indikatoren-Trading

Wie geht es weiter an den Märkten?


Derzeit herrscht weiterhin die Phase der Deflation: die Kurse fallen und Aktien werden billiger. Auch die mutigsten Anleger werden sich nun von ihren Anteilen verabschieden. Der deutsche Index wird unter 4000 Punkte rutschen. Man wird bald von Panikverkäufen sprechen. Nächster Halt für den DAX sind die Kursmarken 3550/3650 Punkte aus den Tiefs vom September 2001 und August 2004. Sollten diese gerissen werden, dann folgen 3220 Punkte und dann 2500 Punkte.


Die Wirtschaft wird eine Horrormeldung nach der nächsten präsentieren. Experten werden sich zu Wort melden und von viel tieferen Kursen sprechen. Und wenn auch der letzte Anleger seine Aktien verkauft hat, kommt es zu einer Trendumkehr (siehe auch Artikel: Ausblick), der Wechsel von Deflation zu Inflation beginnt.


Obwohl die Wirtschaft weiter brach liegt, werden die Aktienmärkte als erste aufstehen und zaghaft kommt es zu steigenden Notierungen. Aktienmärkte handeln die Zukunft und haben deshalb eine Vorlauffunktion. Der Anstieg wird aber nicht fundamental sein, sondern nur im Rahmen der inflationären Preissteigerung, denn durch die Inflation werden die Zahlen größer; aus einem Aktienkurs von 10 Euro werden z.B. 30 Euro, aber alles nur durch den Wertverlust des Geldes.


In der Hyperinflation wird es einen richtigen Run auf Aktien geben und die Kurse werden rasant steigen. Der Kursanstieg wird zwar nicht wirklich fundamental sein, wird aber helfen, die Auswirkungen der Geldentwertung auszugleichen.


Regelmäßig werden Aktien als einzig geeignete Investitionsmöglichkeit gepriesen. Versicherungen investieren in Aktien, Fonds investieren in Aktien, Pensionen werden in Aktien angelegt und auch der Privatinvestor soll sich Aktien ins Depot legen. Ahnung braucht er keine haben, Hauptsache langfristig soll die Anlage sein. Wenn man lang genug wartet, sollen Aktien profitabel sein.


Laut einer Statistik des Fondsverbandes BVI sieht die Realität ganz anders aus. „Wer im Januar 1988 mit dem Aktiensparen begonnen hat, seither jeden Monat brav 100 Euro in europäische Aktienfonds eingezahlt hat, durfte Ende 2008 Verluste beklagen


Ein Aktienengagement ist eine Spekulation und somit keine sichere Anlage. Es kann Profite abwerfen oder auch zu Verlusten führen. Durch den langfristigen Anlagehorizont entzieht sich der Investor seiner Verantwortung, Entscheidungen zum Timing des Investment zu treffen. Der Investor muss selbst entscheiden, wann eine Position eröffnet wird und auch, wann der richtige Moment zum Schließen ist.


Ein Rückblick zeigt ein düsteres Bild. Die Finanzmärkte fallen seit Monaten und ein Ende ist nicht in Sicht. Manch ein Anleger hat versucht, günstige Kurse zum Einstieg zu nutzen. Bisher hat man dabei in das fallende Messer gegriffen, denn die Aktien fielen weiter. Niemand möchte Aktien kaufen, wenn die Zukunft des investierten Unternehmens unsicher ist; solange die Unsicherheit groß bleibt, wird auch der Verkaufsdruck anhalten.




Die Ausarbeitung THE GREAT DEPRESSION besteht aus 11 Seiten.

Aus folgenden Themenbereichen können Sie auswählen:


Seite 1: Einleitung

Seite 2: Aktien

Seite 3: Banken

Seite 4: Einlagen

Seite 5: Gold

Seite 6: Immobilie

Seite 7: Schulden

Seite 8: Staatsbankrott

Seite 9: USA/Dollar

Seite 10: Wirtschaft

Seite 11: Ausblick


Mit freundlichen Grüßen

Ihr
start-trading Team


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