Service

Dieser Monat gehört ganz der US Bank Bear Stearns. Das Unfassbare ist geschehen. Die erst größere Bank muss unter der Finanzkrise aufgeben. Zunächst brechen die Aktien um bis zu 50% ein. Dann helfen keine Beteuerungsrufe mehr – Bear Stearns braucht Geld. Die US-Notenbank billigt eine Finanzhilfe und verscherbelt das Unternehmen an JPMorgan Chase. Man spricht von einem Notverkauf, von einer Rettung in letzter Minute.


Die Notenbanken machen ernst. Angesichts der anhaltenden Verspannungen an den Finanzmärkten stellen die wichtigsten Notenbanken der Welt in einer koordinierten Aktion neue Liquiditätshilfen bereit. An der Aktion nehmen die Federal Reserve, die Europäische Zentralbank, die Bank of England, die Bank of Canada und die Schweizerische Nationalbank teil.


Erste Gerüchte kommen auf. Bei der Citigroup soll es Liquiditätsprobleme geben. Weiterhin könnte der US-Bank Lehman Brothers ein ähnliches Schicksal drohen wie Bear Stearns. Diese hatte sich am Markt für zweitklassige Hypothekenkredite verspekuliert und wurde an JPMorgan Chase verkauft.


Die Deutsche Bank spricht eine versteckte Gewinnwarnung aus. Deutschlands größtes Kreditinstitut stellt wegen der Finanzkrise seine Ziele für das laufende Jahr in Frage.


Nachdem auch Unternehmen wie Oracle enttäuschen, steigt die Sorge, die Finanzkrise könnte auch die Technologie Branche betreffen.


Die EZB behält ihren Leitzins bei unverändert bei 4%. Die FED ist nicht zimperlich und senkt Ihren Leitzins um deutliche 75 Basispunkte auf 2,25%.


Die US-Regierung will mit einer umfassenden Reform der Finanzaufsicht auf die Kredit- und Immobilienkrise reagieren. So soll die Notenbank mehr Befugnisse bei der Kontrolle der Finanzmärkte erhalten. Im Mittelpunkt der Pläne steht eine Straffung der Zuständigkeiten zugunsten der Fed, wie Finanzminister Henry Paulson erklärt.


Und wieder beruhigen die Experten die Anleger, in diesem Fall Standard & Poor’s (S&P). Die Ratingagentur deutet an, dass die Abschreibungen großer Finanzinstitute im Zusammenhang mit schlecht besicherten Krediten (Subprime) bald ein Ende haben könnten. Der Dow Jones Index steht bei 12.000 Punkten.


Die Anleger in Gold können sich im März freuen. Erstmals notierte der Goldpreis über 1.000 Dollar. Noch nie musste für eine Feinunze soviel bezahlt werden.


 

Die Ausarbeitung „RÜCKBLICK 2008“ besteht aus 12 Seiten.

Klicken Sie auf den jeweiligen Monat:


Seite 1: Januar

Seite 2: Februar

Seite 3: März

Seite 4: April

Seite 5: Mai

Seite 6: Juni

Seite 7: Juli

Seite 8: August

Seite 9: September

Seite 10: Oktober

Seite 11: November

Seite 12: Dezember

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

start-trading Team

Share This