Indikatoren-Trading

In diesem Monat sollte der DAX hoch beginnen und tief fallen. Nach kurzer Eröffnung über 8.000 Punkten geht der DAX direkt in den freien Fall über.


Der DAX rutscht ab auf 7.500 Punkte. Fondmanager sind bemüht Potential nach oben zu sehen.


Zunächst nehmen die Marktteilnehmer die Verluste noch gefasst entgegen. Anleger werden beruhigt. „Es ist ja nicht nachhaltig“, sagt man. Im Schnitt schätzen die Experten den deutschen Leitindex zum Jahresende 2008 auf 8.500 Punkte.


Die Hypo Real Estate (HRE) macht auf sich aufmerksam. Nachdem man die Investoren eingeschworen hatte „mit der Immobilienkrise nichts zu tun zu haben“ folgt die Strafe sogleich. Am 15.01. verliert das Daxunternehmen 34%, nachdem die HRE doch hohe Verluste durch die Immobilienkrise zugeben musste. Die Medien sind überrascht durch die unvorhergesehenen Probleme. Verschiedene Analysten beeilen sich, die Probleme bei der HRE kleinzureden.


Der ZEW-Konjunkturindex fällt auf ein 15jahres Tief.


Der Deutsche Aktienindex DAX fällt im Tagesverlauf um mehr als 7% von 7.292,68 Punkte auf 6.762,77 Zähler im Tagestief. Man spricht von Panik.


Die Europäische Zentralbank (EZB) belässt nach ihrer Sitzung am 10.Januar ihren Leitzins bei 4%.


Die USA sollte dieses Jahr das schlimmste Jahr ihrer Finanzgeschichte erleben. So begann auch der Januar mit erschreckenden Zahlen.


Citigroup macht fast 10 Milliarden Dollar Verlust.
Allein im vierten Quartal des vergangenen Jahres machte der Konzern 9,83 Milliarden Dollar (6,6 Milliarden Euro) Verlust.


Merrill Lynch hat angesichts der Krise der US-Finanzmärkte im vierten Quartal 2007 einen Nettoverlust von 9,8 Milliarden US-Dollar verbucht.

Die US-Zentralbank FED reagiert sofort und senkt in einer außerplanmäßigen Sitzung den Leitzins auf 3,5%.


Fachleute melden sich zu Wort: Alan Greenspan, der frühere Chef der US Notenbank FED sieht die Wahrscheinlichkeit für eine US Rezession bei 50%.


Die Helaba sieht eine Abschwächung, aber keinen Rückgang der US-Wirtschaft. Nach ihrer Ansicht ist die Kreditkrise bald verdaut, und im zweiten Halbjahr nimmt die weltgrößte Volkswirtschaft wieder Fahrt auf.




 

Die Ausarbeitung „RÜCKBLICK 2008“ besteht aus 12 Seiten.

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Ihr

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