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Zu Beginn des Monats kommt die EZB zu ihrer planmäßigen Sitzung zusammen. Dabei belässt Sie ihren Leitzins bei 4%. EZB Präsident Trichet spricht erstmals von Gefahren für die Konjunktur im Euroland.


Der DAX geht weiter in die Knie. Die Wirtschaftsdaten werden schlechter. Erste Rufe nach Stützungmaßnahmen werden laut. Man vermeidet das Wort Rezession.


Dieser Monat ist geprägt durch Stellenstreichungen auf breiter Front. Nur ein kleiner Auszug: BMW streicht 8.100 Stellen. Bei Henkel sollen weltweit rund 3.000 der etwa 53.000 Arbeitsplätze wegfallen. Siemens kündigt an, 6.800 Stellen zu streichen.


Rezessionssorgen gibt es auch auf der anderen Seite des großen Teiches. Das Vertrauen der amerikanischen Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung sank auf das niedrigste Niveau seit fünf Jahren. Noch schlimmer steht es um ihre Erwartungen für die Zukunft.


Belastet wird die US-Währung insbesondere von Aussagen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke vor dem Bankenausschuss des US-Senats, wonach es zu weiteren Problemen im Bankensektor kommen könnte. Er deutet damit nach Einschätzung von Analysten erneut weitere Zinssenkungen durch die Federal Reserve an. Es gebe weiterhin bedeutende Risiken für die Konjunktur in der weltgrößten Volkswirtschaft, sagt Bernanke. Vor allem die Lage am krisengeschüttelten Immobilienmarkt sei ernster als ursprünglich angenommen. Auch die Finanzmärkte stünden wegen der Immobilien- und Kreditkrise weiterhin unter hohem Druck. Fed-Chef Ben Bernanke erwartet, dass einige kleinere US-Banken die Kreditkrise nicht überleben werden.


In den USA beginnt der Kampf gegen die Rezession. Der US-Kongress genehmigt ein 150 Milliarden $ Konjunkturprogramm.


Der Euro notierte erstmals in diesem Jahr wieder über 1,49 Dollar.


Der Ölpreis steigt und steigt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April kostete in der Nacht zum Freitag in der Spitze 103,02 Dollar.



Finanzkrise wo man hinsieht:

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) rutscht immer tiefer in die Finanzkrise. Man spricht von einer Gesamtbelastung von ca. 1,1 Milliarden Euro.


Die IKB erhält weitere 1,5 Milliarden Euro. Davon will der Bund eine Milliarde Euro aufbringen. Die Kreditwirtschaft solle 0,5 Milliarden Euro finanzieren.


Die größte Versicherung der Welt schockt die Märkte. Der US-Konzern AIG musste im Schlussquartal 2007 mehr als elf Milliarden Dollar auf Kreditderivate abschreiben und verbuchte einen Rekordverlust von mehr als fünf Milliarden Dollar.


 

Die Ausarbeitung „RÜCKBLICK 2008“ besteht aus 12 Seiten.

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Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

start-trading Team

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