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DAX - Kurzupdate

Sehr geehrte Interessentin, sehr geehrter Interessent,

wir möchten an unseren letzten DAX update anschließen (siehe Artikel weiter unten oder folgender Link: http://www.start-trading.de/daxanalyse0609_update.htm). Nachfolgend wird beantwortet werden, wie weit der Index noch steigen kann und ab wann unsere Einschätzung keine Gültigkeit mehr hat.


Rückblick:
Wir erwarteten eine Umkehr des aktuellen Anstiegs bereits bei 4850 Punkten, spätestens bei 4930 Punkten und den Start der dritten grünen Linie, dies ist bisher nicht eingetroffen.


Update: Wie geht es weiter?
Es ist im DAX zu einer Extension gekommen, welche die zweite grüne Linie länger werden lässt als bisher angenommen. Diese Extension hat noch Luft bis in den Bereich 5080/5110. Ein Anstieg muss aber nicht mehr erfolgen. Der Index ist bereits fällig, hält sich aber noch auf den Beinen. Spätestens dort wird der DAX ins Stocken geraten und erstmal den Rückwärtsgang einlegen. Der fulminante Anstieg der letzten Tage wird dann korrigiert werden. Die Kursmuster werden dann Auskunft geben, ob der Index sich bereits in der dritten grünen Linie befindet. Wenn ja, werden die Kurse genauso schnell fallen, wie sie die letzten Tage gestiegen sind. Die Investoren werden einsehen, dass sie einem Trugschluss aufgesetzt sind.

Kommentar:
Verantwortlich für die Extension ist die laufende Berichtssaison und hier die "überraschend" guten Zahlen aus den USA. Diese sind zwar nicht zu erklären, aber gut für steigende Kurse. Derzeit möchte auch der letzte Anleger dabei sein und nutzt jeden Kursrücksetzer, um eigene Positionen aufzubauen. Dadurch finden kaum echte Rücksetzer statt.
Der DAX lebt die letzten Tage von der Euphorie - es gibt kein Fundament. Das Kartenhaus wird bald zusammenfallen. Die Börse unterstützt eine Zeitlang die Gier der Anleger, indem es auch mal ohne Gründe steigt, doch es findet immer auch eine Abrechnung statt. Diese wird teuer.


Zum Schluss:
Jede Analyse ist eine Einschätzung des aktuellen Marktzustandes. Hellsehen kann bekanntlich niemand. Deshalb abschließend folgender Hinweis: Unsere DAX Analyse ist nicht mehr gültig, wenn der Leitindex DAX über 5180 auf Tagesschlusskurs schließt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
start-trading Team

(Artikel vom 21. Juni 2009)


 

 

Sehr geehrte Interessentin, sehr geehrter Interessent,

wir möchten ein kurzes update zu unserer DAX Analyse vom Anfang Juni geben. Die Analyse finden Sie weiter unten in diesem Dokument oder unter folgendem Link: http://www.start-trading.de/daxanalyse0609.htm

Die spannende Frage ist: Wo steht der DAX innerhalb unserer Analyse?

Folgendes Bild schafft Klarheit, der Punkt in orange zeigt den aktuellen Standpunkt:

Erläuterung:

Es läuft alles nach Plan. Wieder einmal hatten wir einen guten Riecher, als es um das Erkennen des Umkehrniveaus ging. Gleich nach unserer Analyse fiel der Index und hat im ersten Schritt ca. 600 Punkte verloren. Erwartet wurde ein Rückgang auf das Kursniveau von 4600 Punkten, erreicht wurden 4524 Punkte. Ausgangspunkt war das Umkehrniveau bei 5144 Punkten.

In der obigen Grafik sehen Sie links (vorher) unseren DAX Fahrplan aus unserer Analyse, rechts sehen Sie das bisherige Ergebnis (nachher).

Aktuell läuft der Abprall von der Abwärtstrendlinie (sichtbar im Chart weiter unten). In unserer Grafik ist es als zweite grüne Linie zu erkennen. Der Punkt in orange zeigt den aktuellen DAX Stand. Dieser momentane Anstieg sollte im Streubereich zwischen 4850 und 4890 Punkten, maximal aber 4931 Punkten, sein Ende finden. Es wird nicht davon ausgegangen, daß das Niveau von 4931 Punkten erreicht wird, aber möglich ist es, ohne die Analyse zu gefährden. Aufgrund der besser als erwartet gemeldeten Zahlen von Intel notiert der DAX um 10.00 Uhr bei 4850 Punkten. Somit ist die Luft nach oben dünn und die nächste Abwärtsbewegung (dritte grüne Linie) kann jederzeit starten.

Das Fundament des jetzigen Anstiegs sind die Hoffnungen der Marktteilnehmer, dass die aktuelle Krise ausgestanden ist. Vermehrt wird gemeldet, dass es einigen Länder schon wieder besser geht. Wachstumszahlen werden präsentiert, welche schön klingen, aber nicht die starken Werte der Vorjahre erreichen (Beispiel: Wachstum China 6% jetzt, vorher 13%). Institutionelle Anleger sollen sich strategisch positionieren, sagt man. Auch Anleger, welche den vorherigen Anstieg verpasst haben, springen nun auf den fahrenden Zug.

Gleichzeitig mausern sich Bank- und Finanztitel zu den Zugpferden des derzeitigen Anstiegs. Kein Tag vergeht, an dem nicht etwas Positives vermeldet wird. Die Anleger glauben an das Ende der Krise und dass die Banken wieder ihren Investments nachgehen können. Ganz so, als wäre nie etwas passiert. Dazu passt die gestrige Meldung von Goldman Sachs, dass wieder Milliarden Gewinne eingefahren werden konnten. Niemand an der Börse versteht die gemeldeten Zahlen. Keiner kann sie nachvollziehen. Es reicht aber, daß die Börsen in Feierlaune ausbrechen. Die Krise ist nicht ausgestanden und wird die Marktteilnehmer weiter beschäftigen.

Das aktuelle Sentiment eignet sich gut für weiter fallende Kurse, denn kaum jemand rechnet damit. Es muss Anleger geben, welche in der Hoffnung auf steigende Kurse Aktien kaufen, damit die Kurse fallen können. Beispiel: Der aktuelle Kurs einer Aktie ist 100 Euro, Sie wollen Ihre für 95 Euro verkaufen. Wenn niemand diese kauft, fällt der Kurs erst einmal nicht, es bleibt alles beim Alten. Es muss jemanden geben, der glaubt, bei 95 Euro ist der Kurs günstig. Der Kurs fällt durch dieses Geschäft von 100 Euro auf 95 Euro, vielleicht im nächsten dann auf 90 Euro usw.

Diese aktuelle Euphorie wird ein jähes Ende finden. Der Grund kann wieder eine neue Schieflage einer Bank sein. In den USA steht die Mittelstandsbank CIT vor der Pleite. Was die Feier abwürgen wird, wird uns der Markt sagen.

Unsere Analyse läuft nach Plan. Gemäß unserer Grafik wird schon bald wieder die Realität die Marktteilnehmer einholen und dann geht es wieder abwärts.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
start-trading Team

(Artikel vom 15. Juni 2009)

 

 

 

 

Folgende Daxanalyse wurde veröffentlicht am 03. Juni 2009

Sehr geehrte Interessentin, sehr geehrter Interessent,

überall liest der Anleger von noch weiter steigenden Kursen. Über Widerstände, die ohne Probleme genommen werden. Über noch höhere Kursziele, welche noch erreicht werden können. Optimismus pur - wohin man schaut. Aber ist es denn wirklich so einfach? Oder wird dem Anleger wieder mal ein X für ein U verkauft? Wir möchten in unserer DAX Analyse ein Alternativszenario aufzeigen, wie es im weiteren Verlauf mit dem DAX auch laufen kann.

Der Rückblick:
Es gibt Dinge, an die glaubt man und andere Dinge hält man für schier unmöglich. Kaum zu glauben war unsere letzte DAX Analyse, als wir einen Kurssturz um 700 Punkte angekündigt haben. Nur weil sich der Anleger so einen Kursverlust nicht vorstellen kann, heißt es nicht, dass es ihn nicht geben kann. So kam es dann auch wie angekündigt: der Index fiel um die erwartete Punktzahl und noch Einiges mehr. Die letzte DAX Analyse finden Sie unter folgendem Link: hier (http://www.start-trading.de/daxanalyse0109.htm)

 

Zu unserer aktuellen DAX Analyse:
Die Börsianer glauben an einen ungebremsten Anstieg des DAX. Sie glauben, dass Tiefstkurse in diesem Jahr gesehen wurden und kaufen sich auf den fahrenden Zug ein. Viele Anleger stehen an der Seitenlinie und staunen. Doch der Anstieg steht auf wackeligen Füssen, wer jetzt investiert ist, der spielt mit dem Feuer.

Der Anstieg ist komplett auf Luft gebaut. Es gibt kein Fundament, welches einen Anstieg rechtfertigt - ganz im Gegenteil. Somit hoffen alle: die Anleger, die Trader, die Banken, die Medien. Alle versprühen das Ende der Krise. Zurzeit dominiert die Hoffnung auf dem Parkett und die Investoren glauben an weiter steigende Kurse. Dies wird sich als bald als Trugschluss herausstellen.

Denn bisher handelt es sich nur um Wunschdenken. Schaut man sich die Fakten an so sieht es ganz und gar nicht rosig aus.

Beispiel Maschinenbau:
Im April gingen die Aufträge im Vergleich zum Vorjahresmonat um 58 Prozent zurück. So einen Einbruch gab es noch nie. Die Exporte sind bereits eingebrochen. Die Unternehmen haben keine Aufträge. Es fehlt an Arbeit. Die fehlenden Aufträge werden bald die Ergebnisse der Unternehmen verhageln. Die Unternehmen werden dann eingestehen müssen, dass auch die angenommenen Planzahlen zu optimistisch waren. Ziele werden nach unten geschraubt werden müssen.

Warum steigt der DAX trotz dieses miesen Marktumfeldes?
Es wird gehofft. Von einem baldigen Anziehen der Weltkonjunktur ist die Rede. Zahlen zum Verbrauchervertrauen werden als besser als erwartet gemeldet. Branchenverbände sehen Anzeichen von einer Bodenbildung - aber Fakten gibt es keine. Kein Unternehmen hat ein Stück mehr verkauft. Trotzdem reichen diese dünnen Meldungen, um die Börsen weiter nach oben zu treiben.

Die Divergenz zwischen den Aktienkursen und der Realwirtschaft ist so groß wie noch nie:
Dieser Fehltrend wird sich in massiven Kursverlusten im DAX auflösen. Plötzlich werden die Anleger verstehen, dass sie einem Irrglauben aufgesetzt sind und die Kurse werden dramatisch fallen.

 

Zusammenfassung:

Gesamtbild: Es drohen Kursverluste von über 1500 Punkten
Ziel dieser Bewegung: 3600 Punkte
Analysezeitpunkt: 02. Juni 2009, Kursniveau 5144 Punkte

 

Erläuterung:

Die aktuelle Lage gleicht der zum Zeitpunkt unserer letzten Analyse. Ebenso wie damals wird der aktuelle Anstieg wieder der Hoffnung der Investoren zugeordnet. Anfang März erreichte der DAX mit 3588 Punkten das bisherige Jahrestief. Danach ging es nur in eine Richtung, nämlich nach Norden. Der Index schaffte es sogar die Abwärtstrendlinie (Trendlinie Hoch November und Hoch Januar) zu überwinden Der Druck im Index war enorm, hatte man doch als Anleger letztes Jahr nichts zu lachen. Nun hofft man, diesmal dabei zu sein. Wobei man dabei ist, wird sich bald zeigen.

Sobald die Umkehr eingesetzt hat wird die nach oben verlassene Abwärtstrendlinie angesteuert. Diese verläuft im Bereich 4600/4650 Punkten. Dort kommt es im ersten Versuch zu kurzzeitig steigenden Kursen. Diese sollten im Bereich von 4800 Punkten ein jähes Ende finden. Dann nimmt der DAX Fahrt auf und taucht wieder in den Trendkanal ein (siehe Chartbild). Danach öffnen sich die Schleusen und Angst schleicht sich in die Köpfe der Anleger. Die Aktien werden nun auf den Markt geworfen, egal zu welchem Preis - Hauptsache verkaufen. Das beschleunigt die Abwärtsbewegung und es kommt zu Panikverkäufen. Der deutsche Leitindex erreicht zügig das Jahrestief bei knapp 3600 Punkten und testet es. Dort kann sich der Index erst einmal fangen. Über 1500 Punkte werden dann zurückgelegt worden sein, ganz wie in unserem heutigen Artikel analysiert. Im Bereich des Jahrestiefs bei 3600 entscheidet sich, ob der Index auch weiter Boden abgibt und auch den unteren Teil des Trendkanals bei 3180 Punkten testet.

Die Abwärtsbewegung kann mit Produkten, welche auf fallende Kurse setzen, hervorragend gehandelt werden. Unsere Signale können Sie auf unserer Signalwand verfolgen. Zur Signalwand geht es: hier

Wir melden uns wieder, sobald die Kurszielzone erreicht wird. Dann analysieren wir den DAX Zustand erneut und werden neue Kursziele ausmachen. Wir informieren Sie durch unseren Newsletter. Registrieren Sie sich hier.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr
start-trading Team

(Artikel vom 03. Juni 2009)

 

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