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INFORMATION:
eine aktuellere Analyse des DAXes finden Sie unter folgendem
Link (bitte hier klicken): hier
DAX
- eine alternative Ansicht
Sehr geehrte Interessentin, sehr geehrter Interessent,
überall liest der Anleger von noch weiter steigenden
Kursen. Über Widerstände, die ohne Probleme genommen
werden. Über noch höhere Kursziele, welche noch
erreicht werden können. Optimismus pur - wohin man
schaut. Aber ist es denn wirklich so einfach? Oder wird
dem Anleger wieder mal ein X für ein U verkauft? Wir
möchten in unserer DAX Analyse ein Alternativszenario
aufzeigen, wie es im weiteren Verlauf mit dem DAX auch laufen
kann.
Der Rückblick:
Es gibt Dinge, an die glaubt man und andere Dinge hält
man für schier unmöglich. Kaum zu glauben war
unsere letzte DAX Analyse, als wir einen Kurssturz um 700
Punkte angekündigt haben. Nur weil sich der Anleger
so einen Kursverlust nicht vorstellen kann, heißt
es nicht, dass es ihn nicht geben kann. So kam es dann auch
wie angekündigt: der Index fiel um die erwartete Punktzahl
und noch Einiges mehr. Die letzte DAX Analyse finden Sie
unter folgendem Link: hier
(http://www.start-trading.de/daxanalyse0109.htm)
Zu unserer aktuellen DAX Analyse:
Die Börsianer glauben an einen ungebremsten Anstieg
des DAX. Sie glauben, dass Tiefstkurse in diesem Jahr gesehen
wurden und kaufen sich auf den fahrenden Zug ein. Viele
Anleger stehen an der Seitenlinie und staunen. Doch der
Anstieg steht auf wackeligen Füssen, wer jetzt investiert
ist, der spielt mit dem Feuer.
Der Anstieg ist komplett auf Luft gebaut. Es gibt
kein Fundament, welches einen Anstieg rechtfertigt - ganz
im Gegenteil. Somit hoffen alle: die Anleger, die Trader,
die Banken, die Medien. Alle versprühen das Ende der
Krise. Zurzeit dominiert die Hoffnung auf dem Parkett und
die Investoren glauben an weiter steigende Kurse. Dies wird
sich als bald als Trugschluss herausstellen.
Denn bisher handelt es sich nur um Wunschdenken. Schaut
man sich die Fakten an so sieht es ganz und gar nicht rosig
aus.
Beispiel Maschinenbau:
Im April gingen die Aufträge im Vergleich zum Vorjahresmonat
um 58 Prozent zurück. So einen Einbruch gab es noch
nie. Die Exporte sind bereits eingebrochen. Die Unternehmen
haben keine Aufträge. Es fehlt an Arbeit. Die fehlenden
Aufträge werden bald die Ergebnisse der Unternehmen
verhageln. Die Unternehmen werden dann eingestehen müssen,
dass auch die angenommenen Planzahlen zu optimistisch waren.
Ziele werden nach unten geschraubt werden müssen.
Warum steigt der DAX trotz dieses miesen Marktumfeldes?
Es wird gehofft. Von einem baldigen Anziehen der Weltkonjunktur
ist die Rede. Zahlen zum Verbrauchervertrauen werden als
besser als erwartet gemeldet. Branchenverbände sehen
Anzeichen von einer Bodenbildung - aber Fakten gibt es keine.
Kein Unternehmen hat ein Stück mehr verkauft. Trotzdem
reichen diese dünnen Meldungen, um die Börsen
weiter nach oben zu treiben.
Die Divergenz zwischen den Aktienkursen und der Realwirtschaft
ist so groß wie noch nie:
Dieser Fehltrend wird sich in massiven Kursverlusten im
DAX auflösen. Plötzlich werden die Anleger verstehen,
dass sie einem Irrglauben aufgesetzt sind und die Kurse
werden dramatisch fallen.
Zusammenfassung:
Gesamtbild: Es drohen Kursverluste
von über 1500 Punkten
Ziel dieser Bewegung: 3600
Punkte
Analysezeitpunkt: 02. Juni
2009, Kursniveau 5144 Punkte

Erläuterung:
Die aktuelle Lage gleicht der zum Zeitpunkt unserer letzten
Analyse. Ebenso wie damals wird der aktuelle Anstieg wieder
der Hoffnung der Investoren zugeordnet. Anfang März
erreichte der DAX mit 3588 Punkten das bisherige Jahrestief.
Danach ging es nur in eine Richtung, nämlich nach Norden.
Der Index schaffte es sogar die Abwärtstrendlinie (Trendlinie
Hoch November und Hoch Januar) zu überwinden Der Druck
im Index war enorm, hatte man doch als Anleger letztes Jahr
nichts zu lachen. Nun hofft man, diesmal dabei zu sein.
Wobei man dabei ist, wird sich bald zeigen.
Sobald die Umkehr eingesetzt hat wird die nach oben verlassene
Abwärtstrendlinie angesteuert. Diese verläuft
im Bereich 4600/4650 Punkten. Dort kommt es im ersten Versuch
zu kurzzeitig steigenden Kursen. Diese sollten im Bereich
von 4800 Punkten ein jähes Ende finden. Dann nimmt
der DAX Fahrt auf und taucht wieder in den Trendkanal ein
(siehe Chartbild). Danach öffnen sich die Schleusen
und Angst schleicht sich in die Köpfe der Anleger.
Die Aktien werden nun auf den Markt geworfen, egal zu welchem
Preis - Hauptsache verkaufen. Das beschleunigt die Abwärtsbewegung
und es kommt zu Panikverkäufen. Der deutsche Leitindex
erreicht zügig das Jahrestief bei knapp 3600 Punkten
und testet es. Dort kann sich der Index erst einmal fangen.
Über 1500 Punkte werden dann zurückgelegt worden
sein, ganz wie in unserem heutigen Artikel analysiert. Im
Bereich des Jahrestiefs bei 3600 entscheidet sich, ob der
Index auch weiter Boden abgibt und auch den unteren Teil
des Trendkanals bei 3180 Punkten testet.
Die Abwärtsbewegung kann mit Produkten, welche auf
fallende Kurse setzen, hervorragend gehandelt werden. Unsere
Signale können Sie auf unserer Signalwand verfolgen.
Zur Signalwand geht es: hier
Wir melden uns wieder, sobald die Kurszielzone erreicht
wird. Dann analysieren wir den DAX Zustand erneut und werden
neue Kursziele ausmachen. Wir informieren Sie durch unseren
Newsletter. Registrieren Sie
sich hier.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
start-trading Team
(Artikel vom 03. Juni 2009)
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