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Deutsche Bank: Denkfehler vermeiden

Gepostet von am 30 Sep, 2016 in Chartanalyse | Keine Kommentare

Deutsche Bank: Denkfehler vermeiden

Die Aktien der Deutschen Bank markieren am Vormittag ein neues Allzeittief. Das ist in einem negativen Marktumfeld nicht außergewöhnlich, besonders dann nicht, wenn sich die kritischen Meldungen häufen. Die Aktionäre sind nervös, da jeder neue Tag mit Verlusten beginnt. Und da sind noch die Schnäppchenjäger, die auf ihre Chance warten. Sie glauben fest daran, dass der Aktienkurs nun sehr billig geworden und wollen sich positionieren. Dabei machen diese Anleger einen Denkfehler.

Im Moment ist die Deutsche Bank Aktie der Buhmann an der Börse. Fast jede Hiobsbotschaft hat etwas mit dem Finanzunternehmen zu tun. Dabei hilft auch kein dementieren, denn je mehr man rudert, umso tiefer sinkt man. Verängstige Kunden ziehen bereits ihre Bestände ab. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis aus einigen wenigen mehr werden. Gleichzeitig sinkt der Aktienkurs unaufhörlich und da gilt es aufzupassen.

Deutsche Bank, Tageschart, Stand 9,99 Euro

deutsche-bank-30092016

Der Aktienkurs ist schon sehr lange auf dem Rückwärtsgang. Im Jahre 2015 hat die Deutsche Bank Aktie noch 33 Euro gekostet. Danach fiel sie immer tiefer.

Nun sind Anleger an der Börse immer hellhörig, wenn eine Aktie im Preis fällt. Sie wollen sich günstig ein paar Stücke sichern. Dabei machen sie einen besonderen Fehler. Sie glauben, nur weil der Preis gesunken ist, dass dann die besagte Aktie kaufenswert sei.

Offenbar, und dies gilt es an der Börse zu verinnerlichen, wollen deutlich mehr Anleger Deutsche Bank Aktien verkaufen. Sonst würde der Kurs nicht so stark sinken. Während also Aktionäre nicht schnell genug ihre Anteile loswerden können, sitzen Schnäppchenjäger in den Startlöschern und wollen sich Aktienanteile sichern.

Immer ist der Gedankengang derselbe: Tiefer könnte die Aktie nicht fallen. Vergessen wird jedoch, dass viele andere Anleger auch schon diesen Gedanken hatten. Diejenigen die ihre Aktien bei 20 Euro erworben haben, haben ähnlich gedacht. Diejenigen, die bei 15 Euro hinzugekauft haben, ebenso. Und nun?

Nur weil der Preis unter 10 Euro gerutscht ist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht auch auf 8 Euro oder 7 Euro rutschen kann. Interessierte Anleger sollten erst ein Erfolgserlebnis im Chartbild abwarten. Bei diesem Wert ist ein Sprung über 12 Euro schon mal ein erster Hinweis auf eine Besserung. Noch heller wird das Bild, wenn auch 14 Euro erreicht werden.

 

Mt freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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