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Commerzbank: Schmerzhaft und doch richtig!

Gepostet von am 27 Sep, 2016 in Chartanalyse | Keine Kommentare

Commerzbank: Schmerzhaft und doch richtig!

Die Bankenlandschaft ist im Wandel. Dieser Prozess wurde lange Zeit ignoriert, doch nun lässt sich die Notlage nicht mehr schönreden. Sowohl bei deutschen als auch bei ausländischen Instituten muss gehandelt werden. Bei der Commerzbank ist jetzt bekannt geworden, dass 9.000 Stellen eingespart werden müssen und das Kosten in Höhe von 1 Milliarde Euro entstehen werden. Die Dividende will man aussetzen. Was im Moment möglicherweise schmerzhaft klingt, ist dennoch richtig. Die Bank muss sich gesunden und das geht nur mit einer Verkleinerung.

Die Meldungen in den Medien sind unerfreulich. Im Wesentlichen lauten diese „Dividende weg, Mitarbeiter weg, alles weg?“. Dabei ist eine Verkleinerung keinesfalls etwas Negatives. Das versteht die Mehrheit der Investoren, aber auch der Bürger, nicht immer, denn alle eint der Wachstumsgedanke. Alles muss höher, größer und weiter werden, ist der Gedankengang, der keinesfalls mehr zeitgemäß ist.

Commerzbank, Tageschart, Stand 6,04 Euro

commerzbank-27092016
Wann immer Kürzungen im Haus anstehen, ist der Aufschrei groß. Besonders wenn es, wie in diesem Fall, um 9.000 Mitarbeiter geht. In diesem Fall jedoch muss man das Gesamtbild betrachten. Wie zu Beginn angesprochen ist die Bankenwelt im Wandel: Entweder man passt sich der neuen Situation an oder man geht unter.

Die Commerzbank beginnt sich daher gesundzuschrumpfen. Diese Strategie ist naheliegend, wenn man sich die Vergangenheit ansieht. Man ist zuvor zu stark gewachsen und kann das Niveau, mit den aktuellen Geschäften, nicht halten. Eine Kürzung bei den Ausgaben ist daher folgerichtig.

Der Aktienkurs befindet sich in einer spannenden Ausgangssituation. Sie befindet sich nämlich oberhalb von der Unterstützungslinie bei 5,75 Euro. Das ist positiv. Negativ hingegen ist, dass die Aktie noch immer unterhalb einer starken Abwärtstrendlinie verharrt. Diese verläuft bei ca. 6,50 Euro.

Es kommt nun darauf an, wie die Anleger die neuen Nachrichten verdauen werden. Je nachdem welche der eben genannten Kursmarken unter- oder überschritten wird, sollten trendfolgend in dieselbe Richtung gehandelt werden.

Auch wenn unter den Marktteilnehmern die Überraschung über die strategischen Pläne groß ist, das Unternehmen geht den richtigen Weg. Die Bankenwelt wird sich verkleinern müssen. Je früher man damit anfängt, umso besser.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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