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Heidelberger Druck: Nicht hoffen, sondern verkaufen

Gepostet von am 25 Sep, 2016 in Chartanalyse | Keine Kommentare

Heidelberger Druck: Nicht hoffen, sondern verkaufen

An der Börse gibt es einige Fehler, die die Anleger viel Geld kosten. Einer davon ist das zu lange Festhalten an bestimmten Aktien. Obwohl sich die Lage verdüstert und die Aussichten wenig positiv klingen, will man als Aktionär dennoch an das Gute glauben. Man hofft auf Besserung. Diese stellt sich bisher nicht ein und womöglich auch in der nahen Zukunft nicht. Aus diesem Grund sollten Anleger ihr Geld woanders anlegen, als noch weiter die Daumen für Heidelberger Druck zu drücken. Die Aussichten.

Der Aktienkurs kommt einfach nicht auf die Beine. Meistens hoffen Anleger auf den nächsten Handelstag oder auf die nächste Woche. Immer wieder wird eine Besserung der fundamentalen Lage erwartet. Anleger, die im Minus sind, hoffen, dass sie zumindest den Einstandskurs wiedersehen, um dann schnellstmöglich auszusteigen. Solch eine Warterei ist meist nervenaufreibend. Mit Erfolg wird sie selten belohnt.

Heidelberger Druck, Tageschart, Stand 2,11 Euro

heidelberger-druck-25092016

Unterhalb der wichtigen Widerstandslinie bei 2,20 Euro ist die Lage brandgefährlich. Dies sollten sich die Investoren eingestehen. In der Regel sind sich die Marktakteure in solch einer Phase uneins, wie es weitergehen soll. Verkäufer warten und Käufer ebenfalls. Der Kurs kommt kaum vom Fleck.

Da die Aktie zuvor ordentlich verloren hat, sind die Aussichten trüb. Gerade weil überzeugende Käufe ausbleiben, werden sich bald weitere Anleger von ihren Papieren trennen. Wieder kommt es zu einem kleinen Abrutschen des Kurses. Sollten dabei 2,08 Euro unterschritten werden, beginnt die nächste größere Abwärtsbewegung.

Wieder sollte die Aktie schwer unter Druck geraten. Wieder sollten sich die Verkäufer hastig von ihren Papieren trennen wollen. Das Kursziel ergibt sich aus dem Chartbild und liegt im Bereich bei 1,80 Euro. Anleger, die in solchen Situationen nicht handeln, kommen regelmäßig in Schwierigkeiten. Ohne einen Erfolg, zum Beispiel das Zurückerobern der Linie bei 2,20 Euro, bleiben die Aussichten trüb. Aktionäre sollten der Realität ins Auge blicken und sich nicht mehr der Hoffnung hingeben.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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