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DAX: Anstieg zum Scheitern verurteilt

Gepostet von am 21 Sep, 2016 in DAX | Keine Kommentare

DAX: Anstieg zum Scheitern verurteilt

Der DAX kann heute deutlich ansteigen. Der Handelsstart begann schon mit einer 100-Punkte-Kurslücke und trotzdem versuchen die Käufer, den Index weiter nach Norden zu treiben. Und warum das alles? Weil man in Japan noch mehr billiges Geld erschaffen möchte. Die Reaktion der Marktteilnehmer ist daher beängstigend. Vor allem weil die japanische Geldpolitik bisher versagt hat. Dass ein DAX-Anstieg unter diesen Voraussetzungen zum Scheitern verurteilt ist, ist naheliegend.

Die japanische Zentralbank hat am heutigen Tag leise kapituliert. Man sagt nicht mehr was man machen möchte und man geht nicht mehr im Detail auf die Mittel ein, die man gewillt ist einzusetzen. Jetzt möchte man nur noch das Ziel vorgeben (u.a. mehr Inflation) und schweigt über die genauen Maßnahmen. Der Plan ist offenbar, dass das Ziel jegliche Mittel rechtfertigen wird.

DAX, Stundenchart, Stand 10.520 Punkte

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Der Druck auf die Marktteilnehmer ist hoch. Denn bis auf den angeblichen Hoffnungsschimmer aus Japan gibt es ja kaum etwas Positives zu berichten. Nun Blicken die Marktteilnehmer in die USA. Auch dort kommt es (heute Abend) zu einer geldpolitischen Entscheidung. Werden die Zinsen gesenkt oder nicht, ist die Frage in den Köpfen der Marktteilnehmer. Dabei geben sich die Akteure die Antwort bereits selbst. Sie gehen von keiner Anhebung aus, was wiederum für eine Fortführung der lockeren Geldpolitik spricht.

Der Blick auf das Chartbild des DAX zeigt, dass der starke Widerstandsbereich bei 10.500 Punkten zwischenzeitlich gebrochen ist. Naheliegend war dieser Erfolg der Käufer nicht. Im Moment stellt sich die Frage, wie nachhaltig solch ein Ausbruch sein kann.

Sollte der DAX wieder unter 10.500 Punkten notieren, dann wird es brenzlig. In diesem Fall wäre ein Fehlausbruch ein Thema und in der Folge würden vermehrt Anleger aus ihren Positionen flüchten. Der DAX würde dann sinken.

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Signal ID 1679

Ein begonnener Kursrückgang sollte den Index zügig auf 10.442 Punkte und später auf 10.300 Punkte sinken lassen. Der DAX kann fallende Kurse nur abwenden, wenn es gelingt, ein neues Verlaufshoch über 10.780 Punkten zu markieren.

Im Moment klammern sich die Anleger an den dünnen Strohhalm, den ihnen die Zentralbanken reichen. Ob solch eine Basis für einen dauerhaften Anstieg der Börsenkurse reichen kann, darf bezweifelt werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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