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Heidelberger Druck: So sind die Aussichten

Gepostet von am 13 Sep, 2016 in Chartanalyse | Keine Kommentare

Heidelberger Druck: So sind die Aussichten

An der Börse ist der Anleger von vielen Informationen umgeben, wie z. B. Analystenmeinungen, Unternehmensmeldungen oder Beiträge anderer Anleger. Alle haben etwas zu sagen und jeder Aktionär sucht sich die entsprechenden Informationen. Dabei hat er ein deutlich besseres Gehör für positive Nachrichten, als für negative. Dieses Verhalten wird selektive Wahrnehmung genannt. Dennoch darf kein Investor die Augen verschließen, wenn sich die Aussichten verdüstern.

Ein Aktieninvestment hat ein Ziel. In der Regel kauft ein Anleger eine Aktie zu einem günstigen Preis und verkauft diese später zu einem höheren Kurs. Auf dem Weg steigender Notierungen werden permanent Informationen über die Unternehmensentwicklung aufgenommen und bewertet. Fundamentale und technische Daten fordern den Investor immer wieder auf, über sein Investment nachzudenken. So auch in diesem Fall.

Heidelberger Druck, Tageschart, Stand 2,16 Euro

heidelberger-druck-13092016

Seit 2013 zirkuliert der Aktienkurs von Heidelberger Druck im Kern zwischen 1,76 Euro und 2,60 Euro. Auch in den letzten Wochen hat sich an diesem Verhalten nichts geändert. Offenbar ist keine Gruppe, innerhalb der Anlegerstruktur, in der Lage eine Trendrichtung durchzusetzen.

Im Juli wurde wieder einmal der Bereich bei 2,60 Euro erreicht. Dort ging es nicht weiter, wie so viele Male zuvor. Schnell besannen sich die Anleger auf die Kursbewegungen in der Vergangenheit. Sie verkauften ihre Aktien, der Kurs kam unter Druck und fiel.

Aktuell ist eine wichtige Linie unterschritten worden, nämlich bei 2,20 Euro. Es gelingt der Aktie auch nicht mehr, diese zurückzuerobern. Das ist ein elementarer Moment, auf den es zu achten gilt. Solange die Aktie die besagte Unterstützungslinie nicht wieder erobert, sind die Aussichten schlecht. Die Aktie sollte wieder die untere Begrenzungslinie bei 1,76 Euro ansteuern. Solch eine Meldung ist nicht nach dem Geschmack vieler Investoren.

Anleger sollten wichtige Veränderungen im Chartbild aufnehmen. Es hilft nicht, sich die Situation schön zu reden bzw. auf eine Besserung in naher Zukunft zu hoffen. Die Aussichten werden erst wieder ansehnlicher, wenn 2,20 Euro überschritten werden. Beruhigender ist ein Sprung über 2,35 Euro. Bis dahin bleiben die Aussichten düster.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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