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Commerzbank: Ein grauenvolles Bild (nicht hinsehen)

Gepostet von am 9 Feb, 2016 in Chartanalyse | Keine Kommentare

Commerzbank: Ein grauenvolles Bild (nicht hinsehen)

Zur Commerzbank Aktie fällt dem Anleger nichts mehr ein. Von wegen, eine Aktie sei eine Investition. Manche sagen sogar, Aktien müsse man kaufen und liegen lassen. Bei der Aktie der Commerzbank hätte das zu schlaflosen Nächten geführt. Vor allem jedoch zu enormen Verlusten. Immer wieder ist der Aktienkurs gesunken. So tief, dass sich das der Anleger gar nicht vorstellen konnte. Ein wahrhaft grauenvolles Bild wird dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen müssen.

Wenn ein Aktienkurs nur eine Richtung kennt (nämlich Süden), dann ist es oftmals sinnvoll, die Finger von solch einem Wert zu lassen. Es bringt nichts, dass der Kurs optisch billiger geworden ist. Er kann nie günstig genug sein, wenn das Unternehmen kein Potenzial ausweist. Im Falle der Commerzbank ist die Leidensgeschichte der Anleger lang, wie das folgende Chartbild zeigt.

Commerzbank, Wochenchart, Stand 6,43 Euro

commerzbank-09022016

 

Noch im Jahre 2007 hat eine Aktie der Commerzbank über 200 Euro gekostet. Man mag es kaum glauben. Man möchte fragen, ob das alles seine Richtigkeit hat. Wirklich so viel? Was dann folgte, ist nichts für schwache Nerven. Ein ganz schlimmer Kurseinbruch begann, der noch immer kein Ende kennt. Immer tiefer fällt die Aktie. Heute notiert das Papier unter 7 Euro und dennoch will es niemand haben.

An der Börse ist zu jeder Zeit alles möglich. Diesen Satz sollten sich alle Betrachter des obigen Chartbildes noch einmal einprägen. Es kann immer tiefer gehen. Auch wenn der Anleger glaubt, genau das sei nicht mehr möglich. Viele Marktteilnehmer hat ihre verfrühte Hoffnung viel Geld gekostet.

Wer in Aktien investiert, der braucht unbedingt eine Strategie für den Ausstieg. Es muss immer ein Niveau geben, an dem eine Position wieder geschlossen wird, auch wenn das einen Verlust bedeutet. Wer in einem Wert hängen bleibt und auf Besserung hofft, der kann ganz heftige Verluste einstecken.

Aktien sind keinesfalls alternativlos. Der endlose Ruf der Finanzindustrie, dass die Deutschen mehr in Aktien anlegen sollen, ist bei der Betrachtung des obigen Chartbildes besonders zu hinterfragen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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