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DAX: Hoffen, Bangen oder doch Verkaufen?

Gepostet von am 29 Jan, 2016 in DAX | Keine Kommentare

DAX: Hoffen, Bangen oder doch Verkaufen?

Der DAX ist kurz davor, den ersten Monat im neuen Jahr abzuschließen. Und wieder scheint diese Monatskerze rot gefärbt zu werden, nachdem bereits die Dezemberkerze Kursverluste auswies. Der Verkaufsdruck will einfach nicht enden. Inmitten dieser Kursbewegungen befinden sich die Anleger, die ratlos sind. Wie sollen sie jetzt handeln? Hoffen, dass sich der Markt bald beruhigt? Bangen, dass sich die Verluste nicht vergrößern? Oder sollten sie lieber dem Schrecken ein Ende machen und alle Aktien verkaufen?

Manchmal hilft es, sich das Bild aus der Distanz anzusehen. In diesem Fall sieht man einen DAX, der schon seit April 2015 fällt. Dieser Kursrutsch muss eingestanden werden. Jetzt notiert der DAX im Bereich bei 9.700 Punkten und noch immer dominieren die Abwärtsrisiken (DAX-Jahresanalyse hier). Auffallend ist, dass jede Aufwärtsbewegung im Keim erstickt und verkauft wird. Solch ein Verhalten deutet auf einen Bärenmarkt hin.

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Shortsignal ID 1514

Eine weitere Marktgruppe bangt nun um ihre Verlustpositionen. Man möchte am liebsten diesen Fehler, nämlich das zu lange Festhalten an einer Position, ungeschehen machen. Dennoch ist der Verlust nun da und nun gilt es, unbeschadet aus diesem herauszukommen. In Phasen, in denen die Kurse ansteigen, hofft man, dass man zumindest den Einstandskurs wieder zurückerhält. Solch ein Verhalten ist ebenfalls ein Fehler, den ein Anleger eigentlich nicht wiederholen sollte. Es macht durchaus Sinn, wenn man eine Position auch mit einem Verlust verkauft. Diese Möglichkeit wird von Privatanlegern zu selten genutzt.

Die Volatilität im Markt hat so manchem Aktienanleger den Schlaf geraubt. So etwas kommt häufig vor, denn heftige Kursbewegungen schlagen auf das Gemüt, besonders, wenn es Verluste sind. Dabei verlieren nicht nur kleine Aktien, sondern auch DAX Werte, wie Deutsche Bank oder Kali+Salz. In solchen Momenten möchten viele Marktteilnehmer mit Aktien nichts mehr zu tun haben. Diese Vorstellung ist gar nicht falsch. Jeder Investor kann sich jederzeit aus dem Markt zurückziehen. Daran ist überhaupt nichts falsch. Wer dem Kopf Ruhe gönnen möchte, der ist mit einem Rückzug aus dem Aktienmarkt gut beraten. Er darf dann nur nicht weiter die Kurse beobachten und muss zu seiner Entscheidung stehen.

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Shortsignal ID 1515

Zwei Dinge sollten Anleger im Hinterkopf behalten. Umsatz und Gewinnentwicklung der Unternehmen sinken. Dieser Prozess ist erst am Anfang. Aktienkurse werden diesen Abschwung abbilden. In China wird der Aktienmarkt durch enorme Liquiditätsspritzen auf den Beinen gehalten. Man versucht sich so, und mit Handelsaussetzungen, gegen fallende Börsenkurse zu stemmen. Lange kann so eine Markteinmischung nicht gut gehen.

Anleger handeln zu jeder Zeit selbstverantwortlich. Nur sie selbst können sich zu einer Handlung durchringen. Eine Entscheidung ist jedoch besser, als gebannt die Kurstafel zu verfolgen und nichts zu unternehmen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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