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DAX-Ausblick: Noch immer in der Gefahrenzone

Gepostet von am 20 Dez, 2015 in DAX | Keine Kommentare

DAX-Ausblick: Noch immer in der Gefahrenzone

Der kürzlich erfolgte Anstieg im DAX könnte sich als nicht nachhaltig herausstellen. Die zwischenzeitlichen Gewinne sind zum Ende der Woche wieder dahingeschmolzen. Offenbar trauen die Marktteilnehmer dem Aktienmarkt einen dauerhaften Anstieg nicht zu und verkaufen ihre Aktien lieber. In der Woche vor Weihnachten ist zwar nicht mit großen Ausschlägen zu rechnen, es sei denn, eine wichtige Marke wird unterboten. Der DAX befindet sich nämlich noch immer in einer Gefahrenzone.

Die vergangene Woche war keine normale. Darin sind sich viele Marktteilnehmer einig. Allein die Diskussionen um die US-Zinswende und der Hexensabbat zum Freitagshandel konnten die Kurse zum Anziehen bewegen. Diese beiden Faktoren fehlen nun. Warum sollte nun jemand Aktien kaufen wollen, ist eine Frage, die sich immer wieder unter Anlegern findet. Der Markt winkt nicht mit Potential, wie in dem Artikel „DAX: Kein Grund für Optimismus“ erläutert wurde.

DAX, Stundenchart, Stand 10.608 Punkte

dax-20122015

Zeichnet man in den Stundenchart eine fallende Trendlinie ein, die ihren Startpunkt Anfang Dezember hat, dann ist der DAX an genau dieser gescheitert. Im Kursbereich bei 10.800 Punkten hat der Index diese Linie berührt und schnell den Rückwärtsgang eingelegt. Um direkt wieder Anstiegspotential zu erzielen, muss der DAX diese fallende Trendlinie überwinden. Eine Bestätigung für einen weiteren Anstieg ist das Erklimmen eines neuen Verlaufshochs über 10.829 Punkten.

Nach den bisherigen Erkenntnissen ist dieses mögliche Anstiegsszenario wenig wahrscheinlich. Der DAX hat sich nämlich keinesfalls aus der der Gefahrenzone herausarbeiten können. Nun kommt es auf die wichtige Marke bei 10.382 Punkte an. Solange diese verteidigt wird, wird sich der Index seitwärts bewegen. Sowohl Käufer als auch Verkäufer werden sich zurückhalten. In der kommenden Woche sollte der DAX daher zwischen 10.382 Punkten und 10.620 Punkten verweilen.

Gefährlich wird es, wenn der Preisbereich bei 10.382 Punkten nicht verteidigt werden kann. Dann ist die angesprochene Seitwärtsbewegung vom Tisch. Anleger werden dann schnell erkennen, dass die Aufwärtsbewegung der letzten Woche nur eine Finte war. Eilig werden die Marktteilnehmer ihre Aktien verkaufen und den Druck erhöhen. In diesem Fall fällt der Index bis zum letzten Tief bei 10.122 Punkten.

Die kommende Weihnachtswoche sollte eine ruhige Handelswoche erwarten lassen, dennoch ist der DAX nicht aus dem Scheider. Anleger sollten das Risiko fallender Kurse bedenken.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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