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Barrick Gold: Aktie entpuppt sich als Mogelpackung

Gepostet von am 27 Aug, 2015 in Chartanalyse | Keine Kommentare

Barrick Gold: Aktie entpuppt sich als Mogelpackung

Die Aktie von Barrick Gold kennt nur eine Richtung und die ist steil nach Süden. In solch einem Moment verflucht sich der Anleger selbst. Er fragt sich, warum er diese Aktie gekauft hat und ob er die Risiken nicht hat sehen können. Hinzu kommt die Qual, dass man die Position viel früher verkaufen wollte, jedoch nicht gehandelt hat. Jetzt hat der Anleger wenig richtig gemacht und hängt in einer Aktie, die er nicht mehr mag und kämpft mit Verlusten, die er nicht will.

Manchmal ist ein Kurseinbruch besonders schmerzhaft. Wenn eine Aktie so richtig tief fällt, wenn jede Form der Gegenbewegung ausbleibt, dann ist das besonders entmutigend. So ein Fall findet sich bei der Aktie von Barrick Gold. Kein Kurs ist tief genug, als dass die Aktie nicht noch tiefer fallen könnte. Anleger sind enttäuscht über die Kursentwicklung und über sich selbst.

Barrick Gold, Tageschart, Stand 5,90 Euro

barrick-gold-27082015

Das Chartbild ist nichts für schwache Nerven. In den letzten drei Jahren ist der Wert von 38 Euro auf nun 6 Euro gefallen. An der Börse gibt es eben kein „unmöglich“. Es ist alles und zu jederzeit möglich. Anleger wollen zu Anfang einer Investition nicht so genau auf die Risiken sehen, was natürlich fahrlässig ist.

Bei dem Wert Barrick Gold steht und fällt alles mit dem Goldpreis. Ist dieser hoch, dann kann das Unternehmen Gewinne erzielen. Sinkt der Goldpreis, dann kommen Goldförderer schnell in Schwierigkeiten. Sofort klappt die Kalkulation in sich zusammen und mit jeder neuen Menge gefördertem Gold werden die Verluste vergrößert.

Schnell drücken Unternehmen dann auf die Kostenbremse und reduzieren die Fördermengen. Das Unternehmen wird schlanker. Am Ende ist der Name zwar gleich, aber der Inhalt nicht mehr. Im Supermarkt spricht man von einer Mogelpackung. In der Wirtschaft spricht man von einer (Gesund)Schrumpfung.

Auch der Aktienkurs ist arg geschrumpft. Anleger haben jedoch zu ihrem Investment gehalten und haben auf eine Besserung gehofft. Immer wieder gab es kleine Hoffnungsschimmer. Das alles hat nicht geholfen. Der Kurs ist noch tiefer gefallen. Ach, hätte man doch nur früher verkauft, ist ein Satz, den man immer wieder hört.

An der Börse kann niemand in die Zukunft sehen. Jeder Anleger kann aber sein Risiko eingrenzen. Fällt der Kurs um eine gewisse Prozentzahl, dann muss diese Aktie unbedingt verkauft werden. Solch eine Handlung schützt den Anleger und sein Depot.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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