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Barrick Gold: Das hätte nicht passieren sollen

Gepostet von am 8 Mai, 2015 in Chartanalyse | Keine Kommentare

Barrick Gold: Das hätte nicht passieren sollen

Die Aktie von Barrick Gold müht sich an der Marke von 12 Euro ab. Seit Tagen wird versucht, diesen Bereich zu überwinden, jedoch vergeblich. In der Folge trat die Aktie den Rückzug an. Die Anleger verloren die Hoffnung und verkauften ihre Anteile. Dies führte zu einem kleinen Kursrutsch. Im ersten Moment wären sinkende Kurse nichts Ungewöhnliches, doch der von Barrick Gold war zu heftig und hat dabei eine wichtige Trendlinie beschädigt. Das hätte nicht passieren sollen.

So langsam arrangieren sich die Goldförderer mit dem tiefen Goldpreis. Man konnte die Kosten insoweit senken, dass man die Verluste verringern kann. Diese Entwicklung haben auch die Anleger erkannt und investieren in letzter Zeit vermehrt in Aktien aus dieser Branche, so auch in Barrick Gold. Folglich löste sich der Aktienkurs von seinen Tiefs.

Barrick Gold, Tageschart, Stand 11,37 Euro

barrick-gold-08052015

Gut zu erkennen ist der Kursbereich zwischen 11,50 – 12,00 Euro. Viele Tageskerzen sammeln sich in diesem Bereich, weil der Aktienkurs hier nicht mehr weiterkam. Trotz des Anrennens hielt diese Zone Stand und folglich gaben die Käufer auf. Der Aktienkurs fiel.

An der Unterstützungslinie bei 11,50 Euro beschleunigte sich der Abverkauf. Flüchtende Anleger und das gleichzeitige Auslösen von Stopp-Loss-Aufträgen waren einfach zu viel. Der Aktienkurs fiel unter die besagte Linie. Auch der Folgetag begann sehr schwach und die Aktie rutsche gar unter die Trendlinie, welche sich aus dem Tief vom letzten Dezember bilden lässt.

Am heutigen Tag eröffnet der Aktienkurs mit einer Kurslücke nach oben. Will man den gestrigen Ausrutscher ungeschehen machen? Für den Moment ist erst mal der Schaden angerichtet. Der Verkaufsdruck mit der der Aktienkurs fiel, sollte warnend sein. Gleichzeitig ist auch der Bereich bei 11,50 Euro unterschritten worden. Auch das ist nicht vertrauensbildend.

Für den Moment sollten die Anleger den morgendlichen positiven Handelsstart als Reaktion auf die heftigen Verluste interpretieren. Solange die Widerstandszone bei 11,50 Euro nicht zurückerobert werden kann, wird ein weiterer Rutsch folgen. Dieser sollte die Aktie bis zur nächsten Unterstützungslinie bei 10,60 Euro sinken lassen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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