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Goldpreis: Die Flucht in Gold wird einsetzen

Gepostet von am 6 Apr, 2015 in Gold | Keine Kommentare

Goldpreis: Die Flucht in Gold wird einsetzen

Es gibt an den Finanzmärkten bestimmte Regeln, die lassen sich nicht wegdiskutieren. Wenn Leitzinsen gesenkt werden, dann profitieren von diesem Schritt die Aktienmärkte. Wer sich dies zu Herzen nahm, der konnte in den letzten Jahren vom Anstieg an den Börsen profitieren. Eine weitere Regel ist, dass ein übermäßiger Anstieg der Geldmenge unweigerlich zu Inflation führen wird. Gegen Inflation schützt ein Investment in Gold. Daher ist ein Anstieg des Goldpreises sehr wahrscheinlich, auch wenn Investoren dies heute noch nicht glauben mögen.

Geldflut, soweit das Auge reicht. Jede Zentralbank hat ihre Waffen gezückt und versucht, ihre Währung künstlich zu drücken, um dadurch auf dem Weltmarkt Wettbewerbsvorteile zu erzielen und die eigene Wirtschaft zu stützen. Diese Maßnahme, nämlich Unmengen an frischem Geld bereitzustellen, hat ihren Preis. Die Folge, nämlich ein deutlicher Anstieg der Inflation, wird heute noch kaschiert, aber man kann nicht daran vorbeikommen.

Wenn sich der Investor den Verlauf des Goldpreises ansieht, dann verliert er häufig den Mut. Seit Jahren kann sich das goldene Edelmetall nicht durchsetzen und das trotz stärkster Geldflutung der Zentralbanken. Bisher konzentrieren sich die Anleger, im Rahmen des Anlagenotstands, auf Aktien und Immobilien.

Die Flucht in das Gold wird dann einsetzen, wenn Anleger realisieren, dass all die Maßnahmen der Zentralbanken nur eines geschafft haben, nämlich die eigene Währung zu ruinieren. Auch wenn die Währungshüter immer wieder betonen, sie würden zum Wohle der Währung handeln, zeigt die Entwicklung der letzten Jahre ein ganz anderes Bild. Den Menschen fehlt schlicht der Glaube an die Worte der Notenbankchefs wie Yellen oder Draghi.

Die Menschen werden nicht ewig ignorieren können, dass die freigesetzte Liquidität, die sich bisher am Aktien- und Immobilienmarkt tummelt, auch (sichtbar) in die Konsumentenpreise drücken wird. Dies ist zwar heute bereits der Fall, wird aber in den Medien und auf Ebene der Zentralbanken noch verharmlost.

Letztendlich ist einfach zu viel Geld im Umlauf, das keineswegs wieder aufgesogen werden wird, wie das die Zentralbanken immer wieder betonen. Dieses frische Geld wird das Vertrauen in das Papiergeld untergraben. Folglich werden die Menschen einen Ankerpunkt suchen, wie sie sich gegen die steigende Inflation schützen können. Die Zentralbanken werden die Zinsen nicht zeitnah anheben können, um einen Kollaps der Wirtschaft zu vermeiden. Inflation wird sich weiter in die Gesellschaft fressen.

Der Finanzmarkt folgt Regeln, die nicht dauerhaft außer Kraft gesetzt werden können. Eine davon ist, dass eine Zunahme der Geldmenge (bei gleicher wirtschaftlicher Leistung) unweigerlich zum Anstieg des Preisniveaus (Inflation) führen wird. Heute will kaum jemand Gold besitzen, das kann sich jedoch jederzeit ändern.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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