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Barrick Gold: Kurs hängt am seidenen Faden

Gepostet von am 19 Mrz, 2015 in Chartanalyse | Keine Kommentare

Barrick Gold: Kurs hängt am seidenen Faden

Der Aktienkurs von Barrick Gold kennt bisher nur eine Richtung und die ist abwärts. In der letzten Analyse wurde auch schon geschlussfolgert, dass das Leiden der Aktionäre kein Ende hat. Obwohl zwischenzeitlich eine Trendlinie unterboten wurde, kann der Kurs heute wieder über dieser wichtigen Linie notieren. Der Aktienkurs wehrt sich mit allen Mittel gegen einen weiteren Absturz und dennoch die Zukunft hängt nur an einem seidenen Faden.

Charttechnische Linien haben eine Signalwirkung. Eine einzige Linie kann doch nicht so wichtig sein, ist der erste Gedanke für manche Privatanleger. Und doch kann eine Trendlinie von vielen Investoren gleichzeitig wahrgenommen und vor allem interpretiert werden. Im Falle dieser Aktie muss die besagte Trendlinie halten, um einen weiteren Anstieg sicherzustellen.

Der Blick auf den Chart.

Barrick Gold, Tageschart, Stand 10,17 Euro

barrick-gold-19032015

Mit dem Unterschreiten der steigenden Trendlinie bei 10 Euro waren die Würfel eigentlich schon gefallen. Ein Abverkauf sollte die Folge sein und Anleger das besagte letzte Handtuch werfen lassen. Doch im Bereich von 9,70 Euro konnte sich der Aktienkurs stabilisieren. Ein Aufbäumen sollte die Folge sein.

Nun kann sich die Aktie mit einer steigenden Kurslücke wieder über die benannte Trendlinie kämpfen. Bisher kann sie sich auch darüber halten. Das ist positiv. Die Frage, die nun unter den Anlegern vorherrscht, ist, ob das nicht nur ein kurzes Feuer ist, sondern ob sich der Wert nun wieder dauerhaft nach Norden orientieren kann.

Für den Moment kann geschlussfolgert werden, dass die Trendlinie stabilisierend wirken sollte. Eine wirkliche Aufgabe, und damit ein weiterer Abverkauf, ist ab jetzt unter 9,70 Euro ein Thema. Nach oben würde sich die horizontale Linie bei 10,60 Euro als Zielbereich anbieten.

Der Aktienkurs hängt sozusagen am seidenen Faden. Noch hält die angesprochene Trendlinie. Nach unten ist es nicht weit, bis erneut eine Signalwirkung an die Anleger gesandt wird. Die Aktie darf sich unter keinen Umständen schwächer zeigen. Die Folgen wären schmerzhaft.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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