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Goldpreis: Neues Tief bei 1000 $ unvermeidlich

Gepostet von am 18 Mrz, 2015 in Gold | Keine Kommentare

Goldpreis: Neues Tief bei 1000 $ unvermeidlich

Der Goldpreis hatte das Jahr 2015 blendend begonnen. Investoren hatten Hoffnung geschöpft, dass nun eine Phase steigender Kurse ihre Leidenszeit der letzten Jahre beendet. Diese Hoffnung hat sich allerdings nicht erfüllt. Aktuell ist der ganze anfängliche Kurszuwachs eingeschmolzen und der Goldpreis notiert im Minus. Mit der Aufgabe des Bereichs bei 1180 $ und dem Fall unter eine steigende Trendlinie sind jetzt neue Tiefs nicht zu vermeiden. Anleger sollten sich an den Preis von 1000$ gewöhnen.

Dass der Goldpreis nun schon seit Jahren abgibt, obwohl weltweit die Unsicherheiten weiterbestehen und die Krisen andauern, ist schwer zu verstehen. Investoren hätten nicht im Traum an jahrelange sinkende Kurse geglaubt, hätte man dies im Jahre 2011 verkündet. Jetzt ist das letzte Tief kaum mehr zu verteidigen und die 1000 $ Linie rückt in den Fokus.

Goldpreis, Wochenchart, Stand: 1146 $

goldpreis-18032015

Im Chartbild ist die Brisanz des Kursbereichs bei 1180 $ zu erkennen. Dort verläuft eine horizontale Unterstützungslinie und gleichzeitig eine steigende Trendlinie, welche ihren Anfang im Jahre 2005 nimmt. Leider, und das muss man so ausdrücken, konnten beide Linien den Verkaufsdruck auf dem Goldpreis nicht bremsen. Damit sind die Würfel gefallen.

Solange der Goldpreis unter 1180 $ notiert, wird dieser über kurz oder lang die Segel streichen und den Weg für einen Abverkauf freimachen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich keine Käufer solch einen Kursrückgang in den Weg stellen werden. Der Goldpreis wird dann in einem Rutsch die nächste Unterstützungslinie ansteuern. Diese liegt bei 1000 $.

Mit diesem Zielbereich bei 1000 $ hätte der Goldpreis knapp 50 % von seinem Hoch bei 1920 $ (aus dem Jahr 2011) abgegeben. Wie das Chartbild auch anzeigt, konnte bisher keine Unterstützungslinie (seit diesem Allzeithoch) dem Goldpreis Halt bieten. Das ist besonders schwer zu verstehen, da die Krisen (besonders die Schuldenkrise) ungelöst sind. Ganz im Gegenteil, die Probleme werden vergrößert und das müsste den Edelmetallen (auch Silber) normalerweise Auftrieb geben. Dafür müssten die Menschen jedoch wissen, wie es um unser Geldsystem steht.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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