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Goldpreis: Die Aussichten sind wenig erfreulich

Gepostet von am 7 Mrz, 2015 in Gold | Keine Kommentare

Goldpreis: Die Aussichten sind wenig erfreulich

Der Goldpreis ist schwer unter die Räder gekommen. Das schmerzt all die Investoren, die nach jahrelanger Kosolidierung nun endlich ein starkes Jahr erwartet hatten. Die Chance für eine Befreiung war vorhanden und die Aussichten für einen dauerhaften Anstieg gegeben. Doch der Goldpreis konnte diese Vorlage nicht nutzen. Regelrecht eingebrochen ist der Preis pro Unze und die Aussichten sehen wenig erfreulich aus. Investoren sollten mit einem möglichen Abverkauf rechnen.

Eigentlich, und das ist das Verzwickte an der aktuellen Lage, sind alle Rahmenbedingungen für einen Anstieg des Goldpreises gegeben. Die Zentralbanken drucken viel Geld und verwässern damit den Wert der jeweiligen Währung. Das Vertrauen in die Politik schwindet, die Krisen dauern an und keine ist bisher gelöst worden. Unter diesen Umständen ist ein sicherer Hafen wie Gold eigentlich ein ideales Investment.

Goldpreis, Tageschart, Stand 1167 $

goldpreis-07032015

Im Chartbild ist die Unterstützung bei 1180 $ gut zu erkennen. An dieser Linie konnte sich der Goldpreis im letzten Jahr stabilisieren. Mit diesem Fundament wurde das Jahr 2015 stark begonnen. Anleger fragten Gold nach und ließen den Kurs steil ansteigen. Das war zu Beginn des Jahres.

Bis zum Frühjahr sollte die gute Laune der Gold-Investoren nicht halten. Als der Kursbereich bei 1300 $ erreicht wurde, drehte der Goldpreis scharf nach unten. Auffällig ist, dass der Goldpreis häufig schwer in Begängnis kommt, sobald die Zentralbanken (in diesem Fall die EZB) ihre Geldschwemme erhöhen. Das ist eigentlich konträr zu einer normalen Reaktion, denn Gold ist ein Schutz gegen diese Liquiditätsmasse und gleichzeitig ein Vermögensschutz.

Es hilft kein Klagen und auch kein Hoffen. Der Blick auf das Chartbild zeigt, dass jetzt die Unterstützungslinie bei 1180 $ gebrochen ist. Noch ist kein tieferes Tief erzielt worden, die Aussichten sind jedoch wenig erfreulich. Ohne ein externes Ereignis (z. B. Staatspleite Griechenland) ist ein weiteres Abrutschen des Goldpreises wahrscheinlich.

Anleger sollten mit einem Fortgang des Abverkaufs rechnen. Der nächste Rutsch sollte den Goldpreis dann an die 1000 $ Marke führen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading.de

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