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DAX-Rekord: Wilder Ritt der Aktienkurse

Gepostet von am 20 Feb, 2015 in DAX | Keine Kommentare

DAX-Rekord: Wilder Ritt der Aktienkurse

An den aktuellen DAX-Bewegungen haben derzeit nur Investoren Freude, welche einen längerfristigen Horizont haben und sich die Kurse nicht jeden Tag ansehen. Diese Gruppe der Marktteilnehmer kann einen Rekord nach dem anderen verbuchen. Die kurzfristigen Anleger jedoch sehen einen wilden Ritt der Aktienkurse mit einer enormen Volatilität, die nichts für schwache Nerven ist. Auch heute wieder geht das Auf und Ab weiter.

Ganz gespannt sollen die Anleger auf eine Entscheidung aus Brüssel warten. Die Marktteilnehmer sollen sich mit der Frage beschäftigen, ob sich die Eurogruppe mit Griechenland einigen wird oder vielleicht doch nicht. Zudem war heute ein kleiner Verfallstag, Termingeschäfte liefen aus, so dass der DAX um 13:00 Uhr einen wilden Sprung hingelegt hat. Danach folgte wieder das Warten auf die besagte Entscheidung aus Brüssel.

Auf der Habenseite wird der Sprung zur Mittagszeit als neuer Rekord gebucht. Der DAX kann erneut ein Allzeithoch, diesmal bei 11.081 Punkten, erklimmen. Ob die inflationären Hochs bei einigen Anlegern zur Vorsicht mahnen? Vermutlich nicht, denn, obwohl der Ausgang der Verhandlungen zwischen Eurogruppe und Griechenland angeblich auf die Stimmung drücken soll, steigt der DAX munter und kann sich auch am Nachmittag über der Marke von 11.000 Punkten halten.

Auffällig ist die Struktur des Aufstiegs. Es folgt kein stetiger Anstieg, sondern kurze schnelle Abschnitte lassen den Index hochspringen, danach folgt jedoch wieder eine Lethargie. Überzeugende Anschlusskäufe bleiben aus. Auf einen deutlichen Kaufwillen lässt dies nicht schließen. Vielleicht sind es auch nicht die menschlichen Anleger, sondern die Computer, welche hier ihre Kaufaufträge einstellen. Die Handelscomputer erzwingen somit einen kurzzeitigen Anstieg.

Der DAX jedoch ist außer Rand und Band. Vermutlich geht es dem Index gar nicht um Griechenland oder sonst ein Ereignis. Die Börse kennt in der Vergangenheit nur eine Richtung und die ist Norden, weil die Zentralbanken weiter den Markt fluten. Billiges Geld lässt die Aktienkurse steigen und dass trotz Krieg in Europa und möglichem Austritt Griechenland aus der Eurozone.

Für den Moment blicken die menschlichen Anleger auf die DAX-Tafel und fragen sich, wohin dieses Auf und Ab noch führen wird. Einen gesunden Eindruck hinterlässt der Markt keinesfalls.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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