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Heidelberger Druck: Die Situation spitzt sich zu

Gepostet von am 9 Feb, 2015 in Chartanalyse | Keine Kommentare

Heidelberger Druck: Die Situation spitzt sich zu

Das Chartbild der Heidelberger Druckmaschinen AG ist nicht Fisch und nicht Fleisch. Ein Grund zur Freude war der Kursanstieg im Jahre 2013, danach folgte der Absturz im Folgejahr. Nun hat das Jahr 2015 begonnen und die Anleger zittern bereits, ob der Kurs nicht weiter nachgeben könnte. Die charttechnische Situation wird immer enger, denn ein Aufwärtstrend droht zu brechen. In solch einem Fall würde der Abverkauf weiter gehen.

In der letzten Analyse „Heidelberger Druck: Kurshalbierung ist ein Thema“ hatten wir auf die Möglichkeit der Kurshalbierung hingewiesen. Es ist noch nicht soweit, es handelt sich nur um einen Denkanstoß. In dieser Analyse ging es um das Halten von Trendlinien. Wenn diese den Kurs jedoch nicht stützen können, dann würde sich der Abverkauf beschleunigen und das Vertrauen der Anleger schwinden.

Der Blick auf den Chart.

Heidelberger Druck, Tageschart, Stand: 2,00 Euro

heidelberger-druck-09022015

Der Aktienkurs von Heidelberger Druck befindet sich gerade an einem kritischen Level. Die grüne Trendlinie gibt dem Aktienkurs bisher noch Halt. Die Frage ist jedoch: wie lange? Mehrmals bereits hatte die Aktie die Gelegenheit, nach oben durchzuziehen. Diese Gelegenheiten wurden nicht genutzt.

Solange die Trendlinie hält, ist ein Anstieg noch möglich. Es ist nur kaum anzunehmen, dass sich in diesem Chartbild ein Kraftakt abspielen könnte. Positiv ist das Überwinden der dicken roten Linie im Herbst 2014. Damit hat die Aktie einen Abwärtstrend auf kurzer Ebene überwunden.

Bisher kann man von einer Stabilisierung des Kurses ausgehen. Ein Aktienkurs, der nicht fällt, ist zwar nicht schön anzusehen, dennoch, der Kurs kann sich halten, während andere Werte vielleicht abgeben müssen. Zudem braucht jeder Wert Zeit, um wieder das Vertrauen der Anleger zu gewinnen.

Negativ wird die aktuelle Situation, wenn der Aktienkurs unter die grüne Trendlinie fällt. Dann verlieren die Anleger erneut Hoffnung und trennen sich schnell von ihren Anteilen. Schnell wäre dann der Kursbereich 1,80 Euro erreicht.

An dieser Stelle wäre das Risiko enorm angestiegen, dass diese Unterstützungslinie aufgegeben wird und dann wäre die besagte Kurshalbierung schon in der Ausarbeitung. Noch ist es nicht soweit, aber der Aktienkurs muss sich bald nach Norden bewegen, um Schlimmeres zu vermeiden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading.de

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