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Aixtron: Stoppstrategie ist überlebenswichtig

Gepostet von am 4 Feb, 2015 in Chartanalyse | Keine Kommentare

Aixtron: Stoppstrategie ist überlebenswichtig

Die Aixtron Aktie hat seit ihrem Hoch (letzten Herbst) bei 12,30 Euro fast genau 50 % im Preis verloren. Solch ein Kursverfall ist beispiellos. Im Wochenchart lässt sich das Elend besonders deutlich ansehen – es geht stetig abwärts. Wenn überhaupt, dann reicht es nur für eine kurze Seitwärtsbewegung, dann folgt sogleich der nächste Abverkauf. Erneut zeigt sich, wie sinnvoll eine Stoppstrategie ist, sofern man diese eingesetzt hat.

Bei der letzten Betrachtung zu diesem Wert „Aixtron: Finger weg und fallenlassen“ war die Schlussfolgerung klar. Es zeigte sich ein Chartbild des Schreckens. Bei diesem Wert war Hoffnung fehl am Platz. Damals notierte die Aixtron Aktie bei 7,81 Euro. Danach hat sie noch einmal 15 % im Preis verloren und notiert jetzt bei 6,50 Euro.

Der Blick auf den Chart.

Aixtron, Tageschart, Stand 6,50 Euro

aixtron-chart-04022015

Zunächst sollte dem schlimmen Abverkauf Aufmerksamkeit gewidmet werden. Wieder zeigt sich, dass Kurse (gefühlt) ewig fallen können. Viele Anleger können sich einen Kurseinbruch in solch ausgedehnter Form schlichtweg nicht vorstellen. Dabei gibt es für eine Aktie keinen minimalen Wert, außer er notiert bei null Euro.

Umso mehr sollte sich der Aktionär vor unerwarteten Kursverläufen schützen. Eine Stopp-Loss-Order hätte viele Positionen rechtzeitig verkauft. Jetzt sieht man den fallenden Notierungen, vor allem aber dem Verlust im Depot, zu. Das schmerzt.

Der Mensch kann in solch extremen Situationen nicht die Reißleine ziehen. Zu sehr spielen seine Gefühle verrückt. Den Verlust will man sich nicht eingestehen. Man hofft auf eine Besserung am Folgetag. Man sucht nach Nachrichten, die eine positive Kursentwicklung auslösen können. Nur die eigene Verlustposition, die kann der Anleger nicht verkaufen. Er ist wie gelähmt.

Am Beispiel des Kursverlaufs der Aixtron Aktie lässt sich dieser „Fehler“ gut beobachten. Es ist sinnvoll, den Verkauf der Wertpapierposition der Elektronik zu überlassen. Bei einer Stopp-Loss-Order verfolgen die Handelsrechner jeden Kurs und verkaufen automatisch bei einem Unterschreiten eines vorgegebenen Limits.

Auf diese Art kommt der Anleger mit seiner Gefühlswelt nicht in Konflikt. Vor allem verzögert er den Verkauf nicht. Viele Anleger wären froh, wenn sie früher die Reißleine gezogen hätten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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